Plattenkritik

Superbutt - Black Soup

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Release Date: 28.07.2006
Datum Review: 08.06.2006

Superbutt - Black Soup

 

Das ungarische Powerhouse SUPERBUTT holt zum dritten Streich aus. Wer sich jeztz ob des doch sehr speziellen Bandnamen um dessen Bedeutung wundert, dem sei gesagt, dass auch im Infoblatt zur aktuellen Scheibe keine Antwort hierauf gefunden wird. Als Rockband in Ungarn hat man es scheinbar auch nicht einfach, und das große Geld verdient man auch nicht obwohl man bei Warner Ungarn unter Vertrag steht auf die großen Festivals schaffte man es hingegen schon.

Dieses Jahr soll SUPERBUTT mit "Black Soup" auch der internationale Durchbruch gelingen und eine entsprechend dicke Produktion setzt den ungarischen Fünfer auch gut in Szene. Die Jungs zelebrieren eine recht populäre Mixtur aus krachendem NuMetal und rockendem Crossover Sound, der dann doch stark an die Großen im Biz erinnert. Gerade gesanglich und nicht nur weg dem Akzent, sondern primär aufgrund des Gesangsrhythmuses von Frontmann Vörös Andras erinnern SUPERBUTT und ihre schwarze Suppe stark an SYSTEM OF A DOWN, von den Riffs lässt man sich eher in Richtung LIMP BIZKIT drängen. Lyrisch bringen SUPERBUTT eine gesunde Portion Zynismus, Gesellschaftskritik und Humor mit, die sich dann auch mal das derzeit populärste Ziel am politischen Horizont zum Opfer nimmt. Nicht viel Neues aus Ungarn also. Die Jungs beherrschen zwar ihre Instrumente und werden dem ein oder anderen NuMetal Jünger auch sicherlich ein Grinsen ins Gesicht zaubern, so richtig überzeugen kann mich "Black Soup" jedoch nicht.

Tracklist:
01. Broken Nose
02. Better Machine
03. Mother Goose
04. Wounds to Heal
05. Here and Now
06. Washaway
07. Johnny Bravo
08. Flipover
09. Cheer the Leash
10. Delusion Day

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Torben

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Allschools Chef

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