Plattenkritik

Swallow The Sun - Emerald Forest And The Blackbird

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Release Date: 03.02.2012
Datum Review: 05.02.2012

Swallow The Sun - Emerald Forest And The Blackbird

 

Das neue SWALLOW THE SUN Album „Emerald Forest And The Blackbird“ hat das Zeug dazu, als Intonierung eines Jan Costin Wagner Buchs zu dienen. Zumindest die vier seiner Romane, die in Finnland spielend und den melancholischen, um seine verstorbene Frau trauernden Kommissar Kimmo Joentaa zum Protagonisten haben, könnten als Vorlage im Proberaum herumgelegen haben. In der Tat etwas weit hergeholt, aber die Gefühlslage und das Theatralische können nicht besser musikalisch wiedergegeben werden. Mit viel Melancholie und Gefühl ausgestattet sind die zehn Songs ein Sammelsurium an stilistischer Vielfalt und leiser Musikgewalt, die irgendwo im Dark, Death, Black und Gothic Metal beheimatet sind. Dabei sind SWALLOW THE SUN, die seit 2003 regelmäßig Alben veröffentlicht haben, weit davon entfernt, sich zu sehr einem Genre zu nähern. Sie bedienen sich mit einer nie aufgesetzten Lockerheit an wallenden Melodiebögen oder setzen ohne Reißbrett abgrundtief böse Growls ein, um dem Gesamten zu dienen. Letztlich überwiegen auf „Emerald Forest And The Blackbird“ die akustischen Midtempotöne und charakteristisch dafür steht der beste, weil entspannteste Song „This Cut Is The Deepest“, der an die Landsleute von KATATONIA zu „Viva Emptiness“ Zeiten.

Tracklist:
1. Emerald Forest And The Blackbird
2. This Cut Is The Deepest
3. Hate, Lead The Way!
4. Cathedral Walls (feat. Anette Olzon NIGHTWISH)
5. Hearts Wide Shut
6. Silent Towers
7. Labyrinth Of London (Horror Pt. IV)
8. Of Death And Corruption
9. April 14th
10. Night Will Forgive Us

Alte Kommentare

von Mark 15.02.2012 21:00

Kleines Klugscheißer-Intermezzo: Katatonia sind Schweden, Swallow the Sun Finnen... :-). Aber dicke Freunde, von daher werden sie's verzeihen.

von Clement 16.02.2012 08:31

peinlich, peinlich, zumal ich oben geschrieben habe, dass STS aus Finnland kommen.

von leider 08.03.2012 11:03

schlechtestes album bislang der band. trotzdem noch gut. und das sagt schon was über das niveau aus, auf dem hier gespielt wird.

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