Plattenkritik

Sworn Amongst - And So It Begins

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Release Date: 22.08.2008
Datum Review: 05.10.2008

Sworn Amongst - And So It Begins

 

"Melodischer Old School Thrash Metal" müsste auf einer Schublade stehen, in der SWORN AMONGST hineingesteckt werden würden. Die als Gegenpol zur Old School Thrash Welle aus den USA deklarierten Engländer hauen mit "And So It Begins" ihr Debüt auf den Markt, ohne jedoch ansatzweise gegen Überseebands anstinken zu können. Dabei sind Songs wie "The Rules Of Engagement" gar nicht übel, allerdings leidet das Album unter einem eklatantem Manko: Dem Sound. Essentiell für diese Art der Musik, denn entweder wird dieser in der Vergangenheit, also extrem retro gehalten, oder aber dem Werk wird ein fettes, modernes Korsett übergestülpt. SWORN AMONGST jedoch wurde ein laues Lüftchen mitgegeben, das Schlagzeug klingt nach Triangel und die Gitarren sägen nicht, so dass anstatt Druck lediglich Plätschern erzeugt wurde. Ein talentierter Sänger kann da das Ruder auch nicht mehr herumreißen. Leider erleidet "And So It Begins" dadurch Schiffbruch, schade, denn ab und zu blitzt das Können der Band auf und dann deuten SWORN AMONGST an, was bei einer ordentlichen Produktion alles möglich gewesen wäre. Thrash Metal Maniacs sollten die Band dennoch einmal anchecken, als Anspieltip könnte "Blind Faith" dienen.

Tracklist:
1. And So It Begins
2. The Rules Of Engagement
3. Herodotus
4. Blind Faith
5. Drive
6. Unleash The Power
7. Lord Of War
8. The Wait
9. No Turning Back
10. Rejection

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Clement

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