Plattenkritik

Symphony X - Iconoclast

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Release Date: 17.06.2011
Datum Review: 20.06.2011

Symphony X - Iconoclast

 

Was erwartet man von einer neuen SYMPHONY X? Vielleicht nicht ein weiteres „The Divine Wings Of Tragedy“, welches schon seit über einer Dekade gemeinhin als der Magnum Opus der Band gezählt wird. Aber man erwartet doch einen immerhin guten Ableger des altbewährten Bandsounds irgendwo zwischen Power- und Progressive-Metal, der wieder so viel zu entdecken gibt und so viel Tiefe offenbart, dass es einen egal ist dass da 1. vielleicht mal ein besseres Album war und 2. sich stilistisch nur im Detail was tut. „Iconoclast“ ist ein Album, das einen genau das gibt, wenn man eine derartige Erwartungshaltung an den Tag legt. Progressiver sind sie wieder nach den etwas straighteren letzten Platten geworden, doch ohne dabei den Kosmos der Band zu verlassen – zumal es sich dabei um nichts neues, sondern viel mehr eine Rückbesinnung handelt. Und Dinge zu Entdecken und Tiefe, oh ja, davon hat das Album mehr als genug zu bieten! Augenscheinlich sind dabei zwar zunächst das verdammt virtuose und technische Gitarrenspiel seitens Michael Romeo und stark auf Eingängigkeit getrimmte Refrains, doch schon ein Blick auf den Zähler des ersten Songs lässt aufgrund einer Spielzeit von fast elf Minuten darauf schließen, dass da vielleicht doch noch mehr kommt. Ein „mehr“, dass sich dabei vor allem aus noch mehr Freiraum zum Austoben für Gitarrenspielereien von Romeo, aber auch überraschend atmosphärische Momente zusammensetzt.

Alles wie gehabt also bei SYMPHONY X: Große Frickeleinlagen treffen auf eingängige Melodien und Gesangslinien, (wieder stärker in den Vordergrund gesetztes) progressives Ausufern trifft auf Power Metal mit einer Stimme, dessen DIO-Vergleich man dringend als Kompliment verstehen sollte. Fans der Vorgänger, denen dieser Stilmix noch immer bei der Stange hält, bleibt also wieder nichts anderes übrig als zuzugreifen.

Tracklist:

01. Iconoclast
02. The End Of Innocence
03. Dehumanized
04. Bastards Of The Machine
05. Heretic
06. Children Of A Faceless God
07. Electric Messiah
08. Prometheus (I Am Alive)
09. When All Is Lost

Alte Kommentare

von Mastei 20.06.2011 16:41

7 Punkte hier und 8 Punkte + Tipp bei Ära Kra, wir gehen unter...

von Clement 20.06.2011 16:43

aber auf hohem niveau!

von Mastei 20.06.2011 16:49

Das ist aber mal das Mindeste!

von ihh 20.06.2011 16:56

nazis

von oh man 20.06.2011 16:58

den Albumtitel mal superdreist von Heaven Shall Burn geklaut HSB >>> dieser Rotz x 1000

von Clement 20.06.2011 17:01

ich glaube kaum, dass die HSB kennen

von Enno 20.06.2011 18:09

@ oh man Oh mann...

von Olivier H. 20.06.2011 23:44

oder bei the effort, wenn du so willst. ;)

von ... 21.06.2011 09:23

oder bei buried inside... o.O

von bart 21.06.2011 11:03

oder bei nazxul oder beo urgehal ^^ wie dreist diese leute von symphony x schon sind. wie können sie nur!

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Olivier H.

Autoren Bio

"They said, Do you believe in life after death? I said I believe in life after birth" - Cursed

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