Plattenkritik

Symphorce - Unrestricted

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Release Date: 15.10.2010
Datum Review: 11.11.2010

Symphorce - Unrestricted

 

SYMPHORCE um Meistersänger Andy B. Franck gehören mit Sicherheit zu der Speerspitze der deutschstämmigen Powermetal-Bands. Allerdings erntete man mit kleineren Ausflügen in den Metalcore auf dem letzten Release "Become Death" doch einiges an Kritik. Nach 4 Platten auf Metalblade haben die Jungs mit AFM Records nun ein neues Label, welches ihnen den Rücken stärkt. Die Frage ist allerdings, ob dies nun auch eine Rückkehr zu altbewährten Tugenden bedeutet.

Los geht es bei "The Eternal" erstmal unerwarteterweise mit einem kurzen Piano-Intro gefolgt von einem satten groovigen Riff. Also ein bisschen Metalcorig klingt das jetzt aber irgendwie schon. Aber eben auch nicht genug um negativ aufzufallen. Insgesamt klingt die Mischung jetzt wesentlich homogener. Vor allem der Gesang überzeugt auf ganzer Linie.

Spätestens bei der ersten richtigen Powerballade "Whatever Hurts" fällt ertsmal so richtig auf, dass sich eigentlich alle Tracks eher gelassen geben. Ich will nicht sagen, dass sich das ganze Album nur im Midtempo-Bereich bewegt, aber für POWERmetal ist das alles doch sehr ruhig und eher groovig. Es gibt durchaus schöne Groove-Monster wie "World Seems To Collide" aber so Wirkliche Ausbrüche aus dem Schema gibt esleider nicht. Es läge ja durchaus nahe, dass eine Band namens SYMPHORCE auch mal in Richtung Symphonic-Metal driftet. Allerdings sind die Songs dafür alle viel zu sehr nach Schema F gestrickt. Für mich ist Prog eben ein unersetzbarer Teil des Symphonic-Metal. So weckt die Scheibe dann doch nur Assoziationen zu den letzten Werken von EDGUY.

Wirklich schade. Von einem Album mit dem Titel "Unrestricted" hätte ich dann doch mehr Experimente erwartet. Ein bisschen Progressivität hätte das Album über den Durchschnitt heben können. So bleibt dann doch nur gehobenes Mittelmaß durch einen wirklich außergewöhnlich guten Sänger.

Tracklist:
1. The Eternal
2. Until It's Over
3. Sorrow In Our Hearts
4. Whatever Hurts
5. The Waking Hour
6. Visions
7. The Last Decision
8. The Mindless
9. Worlds Seem To Collide
10. Do You Ever Wonder

Review von Christoph

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Georg

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