Plattenkritik

System Divide - The Conscious Sedation

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Release Date: 10.09.2010
Datum Review: 10.09.2010

System Divide - The Conscious Sedation

 

Guter Modern-Metal scheint mir manchmal eine einzige Utopie zu sein. SYSTEM DIVIDE haben zwar noch nicht dieses Ideal erreicht, machen ihr Ding aber eigentlich doch ganz passabel. Zwar treffen auch hier übliches Stakkato-Riffing auf nicht sparsamen Keyboard-/Klavier-Einsatz und klar gesungene Refrains im Gewand einer sicherlich nicht billigen Produktion, doch auf „The Conscious Sedation“ stimmt zur Abwechslung mal auch das Feeling. Da kommen auch mal Blastbeat-Attacken während des (übrigens weiblichen) Klargesangs im Refrain, oder eine Klavier-Einlage weiß mal, wie sie das sonstige Gekloppe gekonnt ausklingen lassen muss. Und auch die härteren Passagen, nebst der gut gesungenen, ruhigeren Passagen, wissen zu überzeugen. Leider – wie so viele andere Modern-Metal-Bands – klammern sich auch SYSTEM DIVIDE zu sehr an übliche Schemen, sodass „The Conscious Sedation“ in seiner Gleichförmigkeit der Songs (was vor allem beim am-Stück-hören des Albums auffällt) mitunter etwas langweilt. Soll heißen: Etwas Lärm hier, catchy-Refrain da und dann das ganze 11 Songs mal. Nummern wie „Hollow“ und die angesprochenen, mit gutem Gefühl gesetzten Akzente reißen es bei „The Conscious Sedation“ dann aber doch wieder gut genug raus.

01. Vagaries Of Perception
02. An Intoxicating Affair
03. Echoes
04. The Apex Doctrine
05. Lethargy
06. [N]ether
07. Hollow
08. Purity In Imperfection
09. Repentiforget
10. The Conscious Sedation
11. Stagnant Progression

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Olivier H.

Autoren Bio

"They said, Do you believe in life after death? I said I believe in life after birth" - Cursed

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