Plattenkritik

THE DRIP -  The Haunting Fear of Inevitability

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Info

Release Date: 13.01.2017
Datum Review: 15.02.2017
Format: CD Vinyl Digital

Tracklist

 

1. Blackest Evocation
2. Anathema
3. Gruesome Poetics
4. Dead Inside
5. Covered In Red
6. Terror War Industry
7. Painted Ram
8. Wretches
9. In Atrophy
10. The Answer
11. Exile
12. Consigned To Fate
13. Bone Chapel

Band Mitglieder

 

BRANDON CALDWELL-VOCALS
SHANE BROWN-DRUMS
BLAKE WOLF-GUITAR
TALON YAGER –BASS
BOBBY MANSFIELD-GUITAR

THE DRIP - The Haunting Fear of Inevitability

 

Auch im Jahre 2017 legt die Plattenschmiede RELAPSE keinen Schongang ein und feuert monatlich einen Knaller nach dem anderen heraus. Auch die Extremisten THE DRIP sind seit 2014 Teil der Labelfamilie und veröffentlichten dieser Tage ihr langerwartetes Debütalbum.

Zwar schon seit fast zehn Jahren aktiv, hat es dann doch etwas länger gedauert, bist THE DRIP aus Washington genug Material für ein ganzes Album zusammen hatten. „The Haunting Fear of Inevitability“ ist das erste Studioalbum nach drei zuvor veröffentlichten EPs und haut mit seinen insgesamt dreizehn Songs gut um sich.

Auch, wenn THE DRIP sich dick und fett den Grindcore auf die Fahnen geschrieben gehaben, ist ihr Betätigungsfeld doch weit aus größer gesät. Neben der grindigen Brutalität und den typischen todesmetallischen Ausflügen, sind es oft die runter gerotzten Crustteile, die das Fundament im Songwriting der Amis legen. Hier hört man die Schule alter NAPALM DEATH, BRUTAL TRUTH und einer guten Priese skandinavischen Härte. Dabei beweist der Fünfer aber auch mehrfach, dass es ihm nicht nur um die eskalierende Raserei geht. Regelmäßig wird das Tempo runter gefahren und auf die Moshtube gedrückt. „Wretches“ ist so eine Nummer , die sich locker über die Dreiminutenmarke schleicht und sogar ein kurzes Solo auf den Tisch knallt. Den angenehmen Unterschied zu der sonst so grob und simpel gestrickten Vokalfront der Grindszenerie macht auch Sänger Brandon Caldwell. Dieser bedient sich großzügig am Wechselspiel aus Growl- und Keifgesang und erinnert so oftmals an eine Mischung aus Trevor Strnad (THE BLACK DAHLIA MURDER) und Sven de Caluwé (ABORTED). Alles in allem ein sehr abwechslungsreiches Album, welches trotz all der Härte nicht alles im Grindmatsch erstickt und auf Songs mit Wiedererkennung baut.

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Mulder

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