Plattenkritik

Take It Back - Atrocities

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Release Date: 10.11.2009
Datum Review: 31.12.2009

Take It Back - Atrocities

 

"I won’t tread lightly, I won’t go quietly, I won’t speak softly, I won’t let you get the best of me. This has to end here. This has to end right now. No longer can we wait for things to all work out." TAKE IT BACK! aus Arkansas wählen auf dem "Can't Fight Robots" Nachfolger, "Atrocities", klare Worte während sie die lethargische Teilnahmslosigkeit in der heutigen Gesellschaft anprangern. Noch immer ist das christlich geprägte Gespann stark durch die poppige, musikalische Leichtigkeit von Bands wie SET YOUR GOALS und FOUR YEAR STRONG beeinflusst und mischt munter melodischen Hardcore mit Punkrock. Jüngst zeigt man sich jedoch deutlich intensiver und atmosphärischer. Der nun leicht in Richtung VERSE und MODERN LIFE IS WAR tendierende Sound wird durch den neuen Vokalisten Nick und seinem charakteristisch hellen Organ abgerundet.

Der Opener "The Beginning. Nothing." baut unverholen einen Turm aus spannungsgeladenen Turm aus musikalischen Wackersteinen, bevor sämtliche Energie beim drauffolgenden "New Empire" und "Lost Generation" atmosphärisch entladen wird. Poppig-melodischer mit einer gesungenen Hook wird es hingegen bei "Hollow Eyes" obwohl man lyrisch weiterhin mit dem Status Quo abrechnet. Und immer wieder folgt der Aufruf aktiv zu werden und nicht nur zuzuschauen - "And now I realize that all of this means nothing without action. I will not just sing. I refuse to just sing songs about how hard life can be, while others lead lives that are more difficult than anything I can ever imagine.". "New Empire" und "What We’re Fighting For" dürfte einigen bereits von der "Rumors Of Revolt" EP bekannt sein und beide Songs sind exemplarisch für den allgemeinen Tenor auf "Atrocities". TAKE IT BACK! haben ihre Line-Up Variationen offensichtlich gut überstanden und ein absolut ansprechendes Release für diesen Hardcore Winter abgeliefert.

Tracklisting:
1. The Beginning. Nothing.
2. New Empire
3. Lost Generation
4. Hollow Eyes
5. A Reason to Scream
6. What We’re Fighting For
7. Minneapolis
8. The Skies Are Empty
9. The Prodigal Soldier
10. The End of Apathy

Line-Up:
Nick Thomas - Lead Vocals
Daniel Hawkins - Guitar
Cody Bradley - Guitar
Josh Huskey - Drums

Alte Kommentare

von Raphael 31.12.2009 16:52

Ich finde ja die ersten 5-6 Songs richtig gut, dann flacht das Ganze ein wenig ab. Aber doch schönes Ding. So zwischen 6 und 7.

von Carpathian 31.12.2009 16:55

die letzte Platte war absolut top. Ich hab mich gefreut zu hören, das sie jetzt intensiver werden, aber mit Atrocities werd ich nicht warm. Das liegt wohl vor allem am Sänger, der mir nach 3 liedern schon tierisch auf die Nüsse geht, leider. The prodigal soldier is allerdings ein klasse Song.

von fu 31.12.2009 18:04

wirkt einfach zu aufgesetzt. gerade der gesang ist an vielen stellen einfach zu konstruiert. die 8 war so vorhersehbar, nichts für ungut. new empire is einfach nur ein schlechtes mashup zeitgenössischer 'hardcorehits'.

von raistlin 31.12.2009 18:36

find ich gut. schönes album, gefällt mir noch wesentlich besser als die neue SYG.

von loki 09.01.2010 14:13

hätte ich ja fast übersehen. super ding.

von jan 14.01.2010 21:00

die alte scheibe, mit altem sänger ist 10mal besser-mehr drive, mehr backups, mehr punk...die neue plätschert einfach nur so dahin im 0-8-15 einheits melodic hc genre

von raistlin 15.01.2010 09:37

sehe ich anders. deutlich intensiver und doch eigen. super sache!

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Torben

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