Plattenkritik

Temper Temper - Temper Temper

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Release Date: 01.01.1970

Temper Temper - Temper Temper

 

Milwaukee hat die Synthies entdeckt und mit TEMPER TEMPER serviert uns Revelation einen weiteren gelungenen Aufguss aus 80ies Flair. Satte, tanzbare Beats die jedoch nicht gänzlich auf das Standardrepertoire aus Drums, Bass und Gitarre verzichten schaffen eine Melange aus THE CURE, dem New Wave Appeal von DURAN DURAN und den derzeit sehr hochgehandelten Acts wie THE RAPTURE und HOT HOT HEAT. Victorys ACTION ACTION suchen einen ähnlichen Ansatz, wobei TEMPER TEMPER dann doch die Tänzern unter den Post-Punk Kids favorisiert.

Der Opener „Trust Me“ zuckt unmittelbar durch sämtlich Gliedmaßen des Zuhörers und stellt die Weichen für die restliche Distanz auf gut Laune. Frontmann Patrick Fuller hat die richtige Variabilität in seiner Stimme, die die Punk Roots nicht vergessen lassen und dennoch für einen erfrischenden Ohrenschmaus sorgt. Einen weiteren Part hierzu Steuern die verschiedenen Effekte bei , die häufig über die Stimme Fullers gelegt werden. Bevor das selbstbetitelte Werk des Milwaukee Fünfers jedoch in die etwas düsteren musikalischen Momente abdriftet gibt es noch mit „Terror Tongue And Cheek“ einen der wohl besten Tracks für die Tanzfraktion auf die Ohren. Eine vernünftige Orgel darf in dem ganzen Keyboard Wirrwarr natürlich auch nicht fehlen und so wartet „Sexy Little Cuts“ mit einem 1a Orgel Lead auf. TEMPER TEMPER haben hier definitiv nicht das Rad neu erfunden, aber wer tut das schon in Zeiten des Metalcore-Wiederkäuens. Bleibt festzuhalten, dass das selbstbetitelte Werk verdammt erfrischend und punkig aus dem New Wave Wald schallt.

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Torben

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Allschools Chef

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