Plattenkritik

Texas In July - One Reality

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Release Date: 07.10.2011
Datum Review: 07.10.2011

Texas In July - One Reality

 

Was hilft einem neben alten Star Trek Staffeln gucken und die ganze Welt verfluchen, während man mal wieder vom Fieber ans Bett gekettet wird? Eben neue Musik, mit einer großen Portion Hass und Ärger, die als gute Untermalung meiner ausschweifenden Weltzerstörungspläne dient. Naja die Hassmaschiene schlechthin sind TEXAS IN JULY nun nicht gerade, aber in meinem derzeitigen Zustand genügt mir dies schon.

Aber zurück zu den Herren aus Ephrata (USA). Diese haben nämlich gerade eine neue Scheibe mit dem Titel „One Reality“ auf den Markt gebracht und lassen damit keine Erwartungen unerfüllt. Schon mit den vorgänger Alben haben TEXAS IN JULY bewiesen, dass sie mit den großen des Genres mithalten können und musikalisch so einiges auf dem Kasten haben. Nun sind sie mit einem Majorlabel im Rücken noch gestärkter und beweisen das dieser Wechsel nicht ganz unbegründet war. Der Sound wirkt gereifter und bietet alles was das Metalcore Genre so hergibt. So finden sich neben massiven Gitarrenwänden und Ärger erfülltem Gesang auch die üblichen ruhigen Instrumentalparts. Alles also nicht wirklich überraschend, aber dies ist glaube ich bei diesem Genre schon seit längerem nicht mehr möglich. Was das Vergnügen an der Platte jedoch um nichts mindert, wenn man sich mit dieser Tatsache abgefunden hat und sich immer noch für diesen Stil begeistern kann. Naja die Sache mit den Christen ist ja auch nicht ohne, aber dies sei mal jedem selbst überlassen.
Die Hauptsache ist doch, dass die Jungs wirklich wissen wie man mit einem Instrument umgeht und dies auf „One Reality“ mal wieder eindrucksvoll unter Beweis stellen. Mir haben sie zumindest einige Stunden meines elenden, fiebergequälten Tages erträglicher gemacht, aber am Besten entscheidet jeder selbst, was er von der neuen Platte hält!
Ach übrigens! Wer sich jetzt wundern sollte, natürlich kam das Album bereits im April raus, jedoch nur in den Staaten, daher wird es nun nach dem Wechsel zu Nuclear Blast auch bei uns erscheinen.

Tracklist:
01. Introduction
02. Magnolia
03. 1000 Lies
04. Dreamer
05. Dying World
06. No Greater Love
07. May
08. Our Freedom
09. Cyclops
10. Pretender
11. One Reality

Alte Kommentare

von progpunker 08.10.2011 10:07

kann ich unterschreiben ^^ auch live übelst genial!!!

von tropen-toni 09.10.2011 12:35

hammer album! die vocals sind auch viel besser geworden, da der sänger sich die ätzend kreischigen schreie verkneift. wirkt dadurch zwar nen bisschen monotoner für den einen oder anderen, aber mit gefällt's sehr gut.

von joa 09.10.2011 16:45

Würde eher zur 7 greifen, da es den SOngs n bisschen an abwechslung fehlt wenn ich ehrlich bin. Und dafür das sich der Sound noch immer sehr an August Burns Red orientiert ist das zu wenig. Kein schlechtes Album, vor allem die Gitarren spielen tolle Melodien, rest guter durchschnitt.

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Wencke

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