Plattenkritik

The Absence - Enemy Unbound

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Release Date: 10.09.2010
Datum Review: 08.09.2010

The Absence - Enemy Unbound

 

Quo vadis THE ABSENCE? Der Melodic Death Metal Thron ist mit dem dritten Output noch nicht erklommen worden, aber die Band aus Florida spielt auch auf "Enemy Unbound" nach wie vor souverän und gekonnt. Die Göteborg Schule vermischt mit Bay Area-Thrash geht etwas düster und zielt in puncto Harmonie auf AT THE GATES/SOILWORK/THE DUSKFALL Jünger. "Enemy Unbound" ist schlüssig und jederzeit nachvollziehbar, wobei gemäß der heimatlichen Death Metal Verbundenheit (Tampa, Florida, ist schließlich die amerikanische Hochburg des Todesstrahls) immer heavy vorgegangen wird. Das Quartett zeigt sich wiederum sehr Melodie verliebt, auf der anderen Seite werden aber messerscharfe Riffs und hochkarätige Soli technisch anspruchsvoll serviert. THE ABSENCE erfinden das Rad nicht neu, werden aber im Verlauf des Albums zu keiner Sekunde langweilig. Vor allem die formidable Schlagzeug Arbeit (des zurückgekehrten Ur-Drummers), die in eine wuchtige Produktion eingebettet ist, lässt des Öfteren die Zunge schnalzen. Das dann auch noch ein guter Frontmann kernige Growls von sich gibt (die trotz einfach gestrickter Bandbreite keine Monotonie fördern) und mit "Deepest Wound" ein kleiner Hit am Start ist (der hinten raus einen Haken schlägt und Blast Parts offenbart), muss "Enemy Unbound" ein Innovationssiegel abgesprochen, aber ein Gütestempel aufgedrückt werden.

Tracklist:
01. Vertigo
02. Erased
03. Deepest Wound
04. Maelstrom
05. Enemy Unbound
06. Solace
07. The Bridge
08. Wartorn
09. Hidden In White
10. Vengeance And Victory
11. Triumph

Alte Kommentare

von Tobe 08.09.2010 17:13

sag mal clement, klickst du auch manchmal auf die links bevor du sie herkopierst ? ;-) nicht böse gemeint; http://www.myspace.com/theabsence

von skullz 08.09.2010 17:50

Bin mal gespannt der Vorgänger war nen Knaller! Schande, dass Du die nicht kanntest ;)

von Clement 08.09.2010 19:28

@Tobe: Ich überprüfe nicht bei jeder Band, ob der Link zur Homepage noch stimmt. @skullz: Die EP und das Debüt waren der Knaller. Wie kommst du darauf, dass ich die Alben nicht kenne? Den Vorgänger wollte ich besprechen, aber Christian kam mir zuvor

von skullz 08.09.2010 21:39

Sorry, intpretierte Dein französich am Anfang des Reviews mal völlig falsch! Hauptschule :( Übrigens erinnern mich The Absence irgendwie immer an Arch Enemy. Nur halt mit nem richtigen Mann am Gesang!

von Clement 09.09.2010 07:35

Französisch kann ich nicht...bin Lateiner. Mich erinnern sie an THE DUSKFALL in schneller und düsterer

von t. 09.09.2010 15:47

ziemlich geil!

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