Plattenkritik

The Aggrolites - Reggae Hit L.A

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Release Date: 01.06.2007
Datum Review: 29.05.2007

The Aggrolites - Reggae Hit L.A

 

Die Punk und Hardcore Gemeinde ist in den letzten Jahren wesentlich offener geworden. Genregrenzen werden heutzutage so oder so beständig überschritten und es ist keine Seltenheit mehr, dass Hip Hop Combos wie GYM CLASS HEROES oder SAGE FRANCIS ihren Platz auf einem Punklabel gefunden haben. Die fünfköpfige Raggae Band THE AGGROLITES ist ebenfalls einer dieser Exotenbands, die via Hellcat respektive Epitaph Records die Welt erobern.

Das Rezept hierfür heißt Jamaica Raggae, smoth, chillig und straight aus den 60ern in die Gegenwart katapultiert. "Reggae Hit L.A." ist das dritte Album in der Geschichte der AGGROLITES und bleibt der eigenen Ausrichtung uneingeschränkt treu. Bewegungsfreudige Skaanleihen, lässiger Funk und ein ordentliches Portiönchen Soul umarmen die Raggae Roots und schaffen eine sonnige und äußerst entspannte Atmosphäre. Die 15 Songs gehen gut in die Ohren erhellen das Gemüt, lassen für eine kurze Weile Jamaica Flair in die eigenen vier Wände einziehen und geben der der umschreibung Aggro-Sound eine ganz neue Facette. Betrachten wir die Situation jedoch mal nüchtern, dann ist die einzige Besonderheit bei den AGGROLITES, dass sie bei Hellcat gesignt sind und trotzdem ein Punkpublikum ansprechen. BEDOUIN SOUNDCLASH gehen hier ein ganzes Stück weiter und begeistern nicht zuletzt durch ihre Individualität. Letztendlich ist "Reggae Hit L.A.", wie auch schon sein Vorgänger, ein nettes Album, welches aber noch lange keine musikalische Pflichtlektüre für den nahenden Sommer darstellt.


Tracks:
1. Work it
2. Faster bullet
3. You got 5
4. Reconcile
5. Reggae Hit L.A.
6. Let's pack our bags
7. Left red
8. Free time
9. Licky streak
10. Rhythm & light
11. Well runs dry
12. Hip to it
13. Fire girl
14. Baldhead rooster
15. We came to score

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Torben

Autoren Bio

Allschools Chef

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