Plattenkritik

The Arcane Order - In The Wake Of Collisions

Redaktions-Rating

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Release Date: 11.01.2008
Datum Review: 01.01.2008

The Arcane Order - In The Wake Of Collisions

 

Um es mal mit den Worten ILLDISPOSEDs zu sagen: There is something rotten in the state of Dänemark. Es ist unglaublich, wie viel richtig gute Metalbands jeglicher Stilrichtungen unser kleines Nachbarland so produziert. Nahtlos einreihen kann sich THE ARCANE ORDER mit ihrem Zweitwerk „In The Wake Of Collisions“. Hinter der Band steht als Kreativkraft Gitarrist Flemming C. Lund (exAUTUMN LEAVES, INVOCATOR). Die stilistische Ausrichtung ist Old School Thrash Metal gepaart mit modernerem , fast symphonischem Death Metal. Allerdings kommen auch andere, moderne metallische Einflüsse auf diesem Album zum Vorschein, die „In The Wake Of Collisions“ eigenständig und variabel werden lassen.
Die Dänen verstehen es zudem meisterhaft, hoch melodische Parts mit sehr brutalen Passagen zu verbinden. Sogar die Blastparts sind niemals stumpf runtergebolzt, sondern immer in einen melodischen Grundtenor eingebunden. Die Brutalität wird zudem durch den Einsatz des Synthies gesteigert, der eine fast schon bedrohlich beklemmende Atmosphäre und somit intensiven Hörgenuss schafft. Weiter fällt auf, dass Gitarrensoli eine sehr starke Bedeutung für den Gesamtsound der Band haben. Hervorheben möchte ich noch die Vocals von Kasper Thomsen (RAUNCHY), der brutal und aggressiv shoutet bzw. kreischt und somit unter Beweis stellt, wie facettenreich sein markantes Organ ist. Auch die Produktion von Jacob Hansen trägt zum Gelingen dieses Albums bei, denn sie ist ordentlich fett und drückend, genau richtig für das Inferno, welches von THE ARCANE ORDER auf „In The Wake Of Collisions“ abgebrannt wird.
Alles in allem muss der Hörer sehr vorsichtig beim Genuss dieses Albums vorgehen, denn hier regiert Danisch Dynamite per exellence.

Tracklist:
1. Death Is Imminent
2. Between Reason And Hubris
3. The Serpent Tower
4. Eruptions Of Red
5. When Oceans Become Deserts
6. Unleash The Tyrant
7. The Reaping Reverence
8. Sanctity Of Allegiance
9. Horizons Buried

Alte Kommentare

von ballou 02.01.2008 17:42

Hört sich ja schon mal gut an und das mit der düsternen Atmosphäre und den dominanten Solos hab ich auch rausgehört.

von tonno 09.01.2008 10:12

sagt mit nicht wirklich zu...

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Clement

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