Plattenkritik

The Arkanes - Don't Act Like You Know Me

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Release Date: 22.10.2010
Datum Review: 20.10.2010

The Arkanes - Don't Act Like You Know Me

 

Eine englische Band aus Liverpool, die aus vier Typen besteht, die sehr gute Musik machen? Keine Reinkarnation, aber eine THE BEATLES-Version mit viel Druck, Spielfreude und unglaublich einfühlsamen Gespür für die 70er Jahre. Das alles und noch viel mehr beinhalten THE ARKANES, die mit Stargazer Records eine Labelheimat hierzulande gefunden haben und über das junge Label ihre Debüt-EP "Don't Act Like You Know Me" veröffentlichen. Lediglich "Skeletons" zeigt sich in etwas ruhigen Tönen, ansonsten wird drauflos gerockt, vornehmlich gerotzt. Das Tempo ist hoch, THE ARKANES wirbeln unaufhörlich und ohne Gnade mit ihren Gitarren unterlegten OASIS goes heavy Rock. Jeder Song zeigt dabei eine andere Facette und steckt voller Kraft, voller Intensität. Zunächst herrscht zwar etwas Irritation darüber, ob hier Männlein oder Weiblein singt, aber mit zunehmender Dauer wird dies zugunsten des vermeindlich starken Geschlechts aufgelöst, zumal Chris Pate auch in raue, tiefe Regionen umschaltet und immer wieder mit sich und der Welt bricht. Bei "Don't Act Like You Know Me" passt einfach alles, nur die Spielzeit ist leider viel zu kurz, zum Glück daher, dass das Quartett bereits einen Longplayer im Visier hat. Selten konnte ein Debüt so begeistern, selten konnte Adrenalin geschwängerter Rock vom Fleck weg überzeugen.

Tracklist:
1. Sharpshooter
2. Set Fire To the Scene
3. Schitzophonic
4. Just Can't Help Myself
5. Skeletons
6. Don't Act Like You Know Me

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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