Plattenkritik

The Black Halos - We Are Not Alone

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 17.03.2008
Datum Review: 24.03.2008

The Black Halos - We Are Not Alone

 

Punks not Dead! THE BLACK HALOS aus Kanada schicken sich an zu beweisen, dass Punkrock lebendiger als eh und je ist. Die Grundausrichtung bei der Band ist klar: Schnörkelloser, direkter Punkrock mit einer gehörigen Glam-Breitseite, der direkt einem in das Gesicht geschlagen wird. Zwischen den ehrwürdigen Ramones und einem leichten Glam-Rock-Touch zelebrieren THE BLACK HALOS die Flucht in die Vergangenheit (natürlich nur musikalisch).

Ihr viertes Album „We Are Not Alone“ zeigt die Kanadier von der gewohnten Seite, trotz einiger Line Up Veränderungen. Wie bereits auf den Vörgänger-Alben, die zum Teil über das ehrwürdige Grunge-Label Sub-Pop veröffentlicht wurden, wird bewährte Punk’n’Roll Kost geboten, die erneut von Produzent Jack Endino (Soundgarden, Nirvana) in Szene gesetzt worden ist. Am besten kann man sich THE BLACK HALOS als einen Mix aus Ramones und The Bones vorstellen, wobei man bei diesem Vergleich die Gossen-Mentalität noch dazu addieren muss. Immer rotzig, immer simpel, aber nie zu langweilig offenbaren THE BLACK HALOS durchaus einige Songperlen („Suck City“), die mit coolen Hooks aufwarten können. Fans der Band kommen sicher auf ihre Kosten, auch wenn sich die Abwechselung für Genre-Fremde Hörer im Großen und Ganzen in Grenzen hält.

Tracklist:

1. Disbelief
2. Princess St. Princess
3. Love And War
4. We Are Not Alone
5. Migraine
6. Holes
7. Suck City
8. Monstrosity
9. Madam Merlot
10. Dreamboat
11. Damaged Goods
12. Download

Autor

Bild Autor

Dario

Autoren Bio

-

Suche

Social Media