Plattenkritik

The Boss - Life Is Foreplay

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 12.09.2008
Datum Review: 10.09.2008

The Boss - Life Is Foreplay

 

"Welcome...This Is THE BOSS...this is The BOSS..." und so weiter rappt der kleine Racker im Intro des neuen THE BOSS Albums "Life Is Foreplay" doch danach ist Schluss mit Kinderkram. Die aus der H8000-Szene stammenden vier Jungs setzen sich entgegen den aus dieser Region bekannten Metalcore und spielen New York Hardcore mit ordentlich 2-Step und Moshparts für die Kids da draußen. Seien es Shows wie auf dem diesjährigen Pressure Festival oder sonst wo in Europa, mit den einfachsten Breakdowns begeistert man die Massen und spielt betont toughen Hardcore, den man von so vielen anderen Bands kennt. Fans von NASTY, BUN DEM OUT oder den noch beliebteren CDC entgegnem diesem bestimmt wieder die große Klasse der Band und den Spaß, den man auf einer Show dieser Bands hat.

Doch neben all diesen stereotypischen Mustern die so viele Bands wie auch die genannten verinnerlichen und ausleben, schaffen es THE BOSS das Schemata F ein wenig zu vernachlässigen und nehmen sich nicht all zu ernst. Was schonmal einen Pluspunkt wert ist. Das beweisen nämlich die augenzwinkernd prolligen Fotos der Bandmitglieder im Booklet der Cd und eine Textzeile wie "We All Slamdance With MC Hammer. Can I Kick It. Of Course I Can. Take A Seat Clown. For The Beatdown". Zumindest für mich klingt das nach großem Lacher oder meint die Band das wirklich so ?! Egal weiter mit den Fakten: Denn man genießt scheinbar noch einen guten Ruf unter den Sängerkollegen, denn Tito (SURGE OF FURY), Matti (NASTY), Stef (BLOODSHOT), Michael (FATAL RECOIL) und Steve (ALL MY SINS) steuern jeweils Guestvocals bei. Doch beim besten Willen retten die fünf Gastsänger das Album nicht und steuern z.Bsp. beim Titeltrack stumpfe und Frauenverachtende Texte bei. Ein gefundenes Fressen für den nächsten Agropit, mehr aber wirklich nicht!

Autor

Bild Autor

Joe

Autoren Bio

Suche

Social Media