Plattenkritik

The Cassidy Scenario - Withstanding Voracity

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Release Date: 08.05.2009
Datum Review: 23.04.2009

The Cassidy Scenario - Withstanding Voracity

 

Von der Aufmachung stark an NO TURNING BACK erinnernd kommen THE CASSIDY SCENARIO aus dem beschaulichen Österreich daher. Doch im Gegensatz zum lupenreinen NYC-Hardcore der Niederländer gehen THE CASSIDY SCENARIO ein bisschen verschnörkelter und newschooliger zur Sache.

Ich würde lügen, würde ich behaupten, dass mir der Ansatz des komplexeren Hardcores besser gefällt als die straightere Variante. Nichtsdestotrotz machen die Herren ihre Sachen nicht schlecht und vergessen neben ihrem monotonen Geschrei nicht die Brücke zur Melodie zu schlagen. Sei es mit gezielten Crewshouts oder mit einer warmen Gitarrenmelodie. In der Regel bewegt man sich zwar in den höheren Tempogefilden, auf obligatorische Moshparts für die lechzende Gemeinde wird trotz allem nicht verzichtet. Nervig wird das Ganze nur, wenn sich Geschrei und cleaner Gesang die Klinke in die Hand geben und ich mich an schlimmste Metalcore-Zeiten um die Jahrtausendwende erinnert fühle.

Genreliebhaber dürften gespannt dem Tag der Veröffentlichung entgegenfiebern und dem Plattenladen ihrer Wahl die Bude einrennen. Selbst einen alten „Konservativling“ wie mich wissen THE CASSIDY SCENARIO zu überzeugen, in manchen Momenten zu begeistern (“Atlantis A.D.“) aber nicht zu bekehren.



Tracklist:

01. The Arrival
02. Ghostship
03. Black Mountain, Red Sea
04. Atlantis A.D.
05. The Essential Is Hidden For The Eye
06. Chasing Memories Or Delusions
07. The Abandonment
08. Promising Heaven And Earth
09. Ruin On/Off
10. Reunion With Yourself
11. Suspire Life

Alte Kommentare

von das..... 25.04.2009 12:36

..... sind doch diese ehemaligen estate typen also um vieles besser als das die früher machten darum 8 points!

von hehe 09.05.2009 13:22

nee estate bleibt unerreichbar :P

von sam 07.12.2009 01:14

ich find die platte ist nach 10 mal hören durch und langweilt nur noch... die estate-sachen fand ich 2 ligen besser,,, konnt mich an der LP nicht satt hören

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Christian Schroub

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