Plattenkritik

The Chap - Mega Breakfast

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Release Date: 01.01.2008
Datum Review: 18.07.2008

The Chap - Mega Breakfast

 

Mein Gott. Was für ein Song. Welch ein Opener. Ist das die neue ARCADE FIRE? Eine B-Seite vielleicht? Schlicht und einfach ergreifend fesselt einen dieser Song. 4 Minuten wird man komplett festgehalten. Taucht in Soundwelten voller Himmelsgesänge ein und verweilt ein wenig unter Wasser. Man hat gar keine Lust aufzutauchen. So fesselt einen der chorartige Gesang und lässt dank perfekter Melodie gar nicht los.
Man kann es kaum erwarten in den zweiten Song und somit in die nächste Stufe einzutauchen doch – was ist das? Pünktlich zu „Fun and Interesting“ wird man aus den eingetauchten Soundwelten herausgerissen und öffnet unsanft die Augen.
Schrecklicher Elektropop kommt aus den Boxen, eine schlimme Stimme ertönt und monoton elektrisch wird der Zuhörer, der sich beim ersten Song noch so unheimlich wohl fühlte, geschockt.
Man kann sich das Musikvideo sogar schon vorstellen. Ein mies dreinschauender Herr, wahrscheinlich kurze Haare, blau spiegelnde Sonnenbrille und starrer Blick säuselt die Lyrics vor sich hin, ohne eine Miene zu verziehen.
Leider bleibt das die restlichen elf Tracks auch so. Einzig und allein „Wuss Wuss“ weiß noch mal an den Opener anzuknüpfen, aber der nötige Charme ist auf Kosten der Vorgänger einfach dahin.
Für den Opener gibt es trotzdem 2 Skulls.


Tracklist:

1. They have a name
2. Fun and interesting
3. Caution me
4. Carlos walter wendy stanley
5. Surgery
6. Take it in the face
7. Ethnic instrument
8. Proper rock
9. The health of nations
10. Wuss wuss
11. I saw them

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Raphael

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