Plattenkritik

The Devil Wears Prada - Dead & Alive

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Release Date: 12.10.2012
Datum Review: 14.10.2012

The Devil Wears Prada - Dead & Alive

 

Vier Alben und eine EP haben THE DEVIL WEARS PRADA gebraucht um die erste Live-DVD auf die Beine zu stellen. Aufgenommen wurden die knapp 60 Minuten in Worcester, Massachusetts während der Tour Ende letzten Jahres. Als Zeitdokument stellt es das letzte Release des ehemaligen Keyboarders James Baney mit der Band dar.

Dass das aufgezeichnete Konzert relativ am Ende des Tour-Zyklus stattfand merkt man THE DEVIL WEARS PRADA an. Sie wirken unglaublich eingespielt und jeder Song sitzt. Dabei konzentrieren sie sich hauptsächlich auf die Darbietung des aktuellen Albums „Dead Throne“, das mit gleich acht Lieder gefeatured ist. Dieser Umstand sorgt zwar für eine etwas unrunde Songauswahl, wird den Fan jedoch zufriedenstellen.
Eine Live-DVD steht und fällt aber insgesamt mit der Performance der Band. Diese ist bei THE DEVIL WEARS PRADA ausgezeichnet. Alle Mitglieder sind immer in Bewegung, die Kameraführung ist dynamisch und auch das anwesende, oft ekstatisch wirkende Publikum kommt nicht zu kurz.
Was „Dead & Alive“ jedoch leider nicht so gut einfangen kann, ist die Brutalität, die THE DEVIL WEARS PRADA spätestens seit der „Zombie“-EP ausmacht. Der Sound ist an vielen Stellen drucklos und kommt nicht an die Studioproduktion heran. Klar, soll eine Live-Aufnahme nicht vollkommen nach Studio klingen, ein bisschen mehr Dampf wäre trotzdem wünschenswert gewesen!
Neben dem Konzert findet man auf der DVD noch eine kleine Dokumentation über „Dead Throne“ und die Tour. Leider ist diese nur zehn Minuten lang und vermittelt den Eindruck, dass man noch dringend Bonus-Material gesucht hat. In dieser Form bietet sie keinen nennenswerten Kaufanreiz.

Fans der Band bekommen mit „Dead & Alive“ eine ordentliche Live-Aufnahme geliefert. Sie transportiert das audiovisuelle Erlebnis perfekt ins heimische Wohnzimmer und kann durch die beiliegende CD auch für ordentlich Schwung im Auto sorgen.

Tracklist:
01. Dead Throne
02. Untidaled
03. Escape
04. Sassafras
05. Born To Lose
06. Mammoth
07. Kansas
08. Hey John, What's Your Name Again?
09. Vengeance
10. Outnumbered
11. Assistant To The Regional Manager
12. Dez Moines
13. Dogs Can Grow Beards All Over
14. Chicago
15. Contance
16. Danger:Wildman

Alte Kommentare

von fail 15.10.2012 19:45

ich kriegs kotzen :-x

von being 16.10.2012 17:00

laaangweilig:)

von boing 16.10.2012 18:11

aber nein aber ja aber nein.

von Papa Waigo 22.10.2012 17:55

Super Review! Danke. Was manche Dumpfbacken(@fail,being,boing) für sinnfreie Kommentare abgeben-unglaublich.

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Manuel

Autoren Bio

Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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