Plattenkritik

The Dopamines - Dear Landlord Split

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Release Date: 29.08.2011
Datum Review: 15.09.2011

The Dopamines - Dear Landlord Split

 

An Sympathiepunkten hapert es weder bei den lebendigen Chaoten der DOPAMINES aus Cincinnati, noch bei DEAR LANDLORD um Leute von RIVETHEAD und den COPYRIGHTS. Eine pop-versiffte Split der Midwestpunks liegt also praktisch auf der Hand, dank Vollversagens des Presswerkes kommt diese in Vinylfassung sogar zum halben (und somit Einkaufs-)Preis auf den Markt. Dieselbe Liga Karma wie am Beispiel Earl Hickey würde man bei den Bier-plus-Bart-Darstellern eh nicht als glaubwürdig durchgehen lassen - daher punkten diese lieber mit jeweils zwei netten bis hittauglichen Rillenfüllern Marke Mitmachzirkus.

Aus dem Hause DOPAMINES macht „Douglas Boubletrouser“ den gemächlichen Anfang, bevor „Heads Up Dusters“ die volle RAMONES/SCREECHING WEASEL-Hookline-Sehne zermürbt. Zu schön geschrammelte Gitarren zu jaulend hohe Harmoniestimme is und bleibt im Hause DOPAMINES the law.

DEAR LANDLORD halten es ebenso klassisch und bretzeln mit „A Little Left“ nach zärtlichem Introgehabe „Dream Homes“-stilistish weiter. Röhrend und eindeutig, keine Sperenzchen oder Ausbrüche. Ungezügelt windiger Trailerpark-Punk, der nach Fassbier und Ehrlichkeit riecht und schon mal nach kommenden LP-Zugaben schielen lässt.

Trackliste:

1. Douglas Bubbletrouser
2. Heads Up Dusters
3. A Little Left
4. Neighbors

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Moppi

Autoren Bio

Alt, langweilig, tierlieb.

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