Plattenkritik

The Duke - My Kung Fu is Good

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 07.06.2005

The Duke - My Kung Fu is Good

 

Auf die Frage: ”Was machen eigentlich Musiker von (relativ) bekannten Bands, nachdem sich die Band aufgelöst hat?“. Klar, das die Antwort meist so was wie „Soloprojekt“ lautet. Zwar sind STUCK MOJO noch aktiv, doch Rich Ward wollte trotzdem mal seinen Kreativitätsschüben freien Lauf lassen. STUCK MOJO, die Band, die damals vor zehn Jahren schon diesen später boomenden Sound zwischen Rock, Metal und HipHop zelebrierten. Eigentlich sollten Sie euch ein Begriff sein, deswegen werde ich nicht näher auf sie eingehen.

„This Records is about change. It took me much too long to recognize…Every Day I would wake up only to relieve the same day over and over again.” Wenn jemand so was sagt, sollte klar sein, dass Der Sound seines Nebenprojekts kaum mit STUCK MOJO zu Vergleichen ist. MY KUNG FU IS GOOD klingt wie eine Mischung aus Pop, Rock, STUCK MOJO, Jazz und Songwriter. Also irgendwie alles drin. Melodien wie in Pop-Charts-Songs, teilweise ein angenehmer Rockeinfluss, mal ein wenig Rap und dann immer wieder das Piano, das markantes Merkmal der DUKE-Musik ist.

Auf dem Cover sieht der gute Ward ja ein wenig Martin Kesici, dem Gewinner von Sat.1 Star Search, ähnlich und das passt schon ein wenig. Denn die Musik der Beiden ist ähnlich Medientauglich. Selbst wenn ich mich jetzt nur an einen Song von Kesici erinnern kann, muss ich sagen musikalisch klingen sie auch was ähnlich! Und da haben wir auch das Manko der Scheibe! Sie klingt zwar nett und eingängig, doch es ist so Mainstreamig, dass man sich bald an den Kopf fasst. Denn nach gut kommt (vor allem mit solchen Bildern im Booklet) häufig langweilig, kitschig, peinlich und damit schlecht. Der Viva-„Rocker“ mag daran gefallen finden, oder auch die Hausfrau von nebenan. Aber ansonsten wohl eher wenige...

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Christian

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