Plattenkritik

The Ghost Of A Thousand - New Hopes, New Demonstrations

Redaktions-Rating

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Release Date: 29.05.2009
Datum Review: 30.05.2009

The Ghost Of A Thousand - New Hopes, New Demonstrations

 

The Ghost Of A Thousand haben sich vor knapp 2 Jahren mit ihrer Platte This Is Where The Fight Begins einen Namen gemacht und konnten ordentlich punkten. Erfrischend kam die Musik daher, die auf den Silberling gebannt wurde und gespannt hat man auf einen Nachfolger gewartet.

Mit New Hopes, New Demonstrations liegt nun dieser ersehnte Nachfolger des 2007er Releases vor. Ihr altes Label Undergroove Records haben die Herren aus Brighton mittlerweile verlassen und mit Epitaph eine neue Heimat gefunden. New Hopes, New Demonstrations ist gespickt mit elf knackigen songs, die gekonnt zwischen Screamo und Rock 'n' Roll pendeln und tatsächlich macht das auch von vorne bis hinten Spaß. Auf der Platte findet man unglaublich energiereiche Tracks wie den Opener Moved As Mountains, Dreamt Of By The Sea oder auch Neptune. Daneben gibt es aber auch wunderbare Downtempo-Nummern, wie Split the Atom, welcher mit fast ausschließlich cleanen Vocals auskommt. Das nimmt dem ganzen ein wenig den Wind aus den Segeln, macht das Hören aber weitaus weniger anstrengend. Ein Track der gekonnt mit beiden Extremen spielt, ist Nobody Likes A Hero. Hier werden die Ohren mit schönen Arrangements, süßen Melodien und sogar Piano-Einsätzen auf der einen Seite verwöhnt. Auf der anderen Seite folgen aber aggressive Ausbrüche, die einen fast aufschrecken lassen. Hier würde man mit Sicherheit das Prädikat „Bester Song des Albums“ zücken, wäre da nicht Good Old Fashioned Loss, der letzte Track der Platte. Hier spielen The Ghost Of A Thousand die restlichen Stücke noch einmal komplett an die Wand und zeigen, was wirklich in ihnen steckt. Zwischendurch wurde dem Song etwas episches verliehen, was ihn wirklich zu etwas besonderem und mehr als hörenswert macht.

Hört sich soweit alles ganz positiv an, doch leider ist es so, dass sich zu viel ähnelt. Ab und an fehlt es einfach an Variation zwischen den einzelnen Liedern, so dass man gar nicht bemerkt, schon ein Stück weiter zu sein. Alles in allem ist dieses Manko aber doch recht gering gehalten, so dass man The Ghost Of A Thousand Fans von Grace.Will.Fall, teilweise auch alten Refused oder ähnlichem sicher ans Herz legen kann, ohne etwas falsch zu machen. Einen Hördurchlauf sind sie sicher wert, aber letztlich werden sie keinen speziellen Platz in meinem Regal bekommen. So leid mir das auch tut, denn Können und Potential, sowie Herzblut und frische Energie sind zu Hauf vorhanden.

Tracklist:

01. Moved As Mountains, Dreamt Of By The Sea
02. Bright Lights
03. Knees, Toes, Teeth
04. Canyons Of Static
05. Split The Atom
06. Neptune
07. Small Mercies
08. Nobody Likes A Hero
09. Running On empty
10. Feed To The Ocean
11. Good Old Fashioned Loss

Alte Kommentare

von penguin-in-the-desert 01.06.2009 07:19

Die veröffentlichen ja immer schön fleißig fasst parallel mit GALLOWS. Und auch diesmal find ich TGOAT besser. Ich mag die Platte. Von mir gibt es 8/10

von ich 01.06.2009 13:52

verstehe die 6 skulls nich. ham sich meiner meinung nach gesteigert und verdienen mind.7 wenn nich sogar 8 skulls

von Der Boss 02.06.2009 19:25

6/10 ??? Ich glaube es häkelt.... Mindestens eine 8 evtl. sogar mehr. Autor A.G. gehört voraussichtlich entlassen. Gruß. Boss

von wasted.. 03.06.2009 12:25

Ich find das Review gut. Die Platte eher weniger.

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Alex G.

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rien.

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