Plattenkritik

The Great Commision - Heavy Worship

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 12.07.2011
Datum Review: 27.07.2011

The Great Commision - Heavy Worship

 

Zeitgleich und vom selben Label wie das SLEEPING GIANT Album, kam die Platte von THE GREAT COMMISION mit dem Namen „Heavy Worship“ auf den Markt.
Das Sextett wurde im Jahr 2008 in Redlands, CA, gegründet und veröffentlicht sein Debüt auf Ain’t No Grave Records.
„Heavy Worship“ bringt zu Beginn einiges an Druck mit sich. Die Vocals von Sänger Justin kommen breit und mit gutem Groove, die Gitarren sind tief und böse. So machen THE GREAT COMMISION gleich am Anfang des Albums mächtig Dampf. Dazu gibt’s noch fröhlich, poppige A Day To Remember Vocals dazu - selbstverständlich christlich, wie wohl schon der Albumtitel verraten lässt.
„The Walking Dead“, Track zwei, verzichtet auf cleanen Schnickschnack und haut mit bitterbösen Vocals und Downtempo-Parts mächtig fies rein. Jedoch stellt sich die Frage, ob man für diese Musik unbedingt drei Gitarren benötigt.
Das Highlight der Platte ist „Draw The Line“ (die Nummer 4 des Albums): Der Mix aus harten und soften Elementen stimmt und gelingt richtig gut. Zu diesem Song ist auch bereits ein Musikvideo abgedreht worden.
Wäre „Heavy Worship“ nun eine EP, würden wir nun zum Ende des Reviews kommen, dann wären alle völlig begeistert und THE GREAT COMMISION nun unsere neue Lieblingsband. Leider ist dies jedoch nicht der Fall. Also weiter.
Man kann THE GREAT COMMISION nicht nachsagen, dass sie nicht gradlinig wären. Sie sie sind so gradlinig, dass die Songs auf Dauer leider in Monotonie versinken.
Anbei die Original THE GREAT COMMISION Songschablone:

Bösepart – Poprefrain – Brüllen – Breakdown – Brüllen – Poprefrain – Brüllen.

Der immer gleich klingende Sound des Albums lassen THE GREAT COMMISION leider die Puste ausgehen. Der wirklich starke Druck zu Beginn flaut gegen Ende des Longplayers ab. Nichts desto trotz sind Songs wie „Draw The Line“ oder „The Walking Dead“ durchaus hörenswert und können voll überzeugen.
Trotzdem reinhören.

Tracklistung:

01. Don't Go to Church, Be the Church
02. The Walking Dead
03. When It Rains It Pours
04. Draw the Line
05. Preaching to the Choir
06. Weight of the World
07. The Prodigal Son
08. Road to Damascus
09. The Juggernaut
10. Reap What You Sow
11. Came to My Rescue (Be Lifted High)
******************************
Total playing time: 38:55

Alte Kommentare

von I lol'd 27.07.2011 23:04

"Anbei die Original THE GREAT COMMISION Songschablone: Bösepart – Poprefrain – Brüllen – Breakdown – Brüllen – Poprefrain – Brüllen." :D

von xMariox 28.07.2011 15:48

Ich spiele ungern schon wieder den Klugscheißer, aber ich kann nicht anders :D Es ist nicht ihr Debütalbum. Es gibt vorher schon ein Album über Facedown, welches komplett auf Cleanscheiße verzichtet und gefühlte 7000 Guestvocalparts hat. Es is nix neues, aber es is gut gemacht. Ich bin Fanboy.

von Das 28.07.2011 17:16

heftige Wurstschiff enttäuscht leider auf ganzer Linie. Vorgänger war zwar auch nicht gerade Quell unendlicher Innovation, aber immerhin durchgängig ins 'Gsischt. Das hier ist, hauptsächlich durch die seltsamen Cleanvocals, wirklich unkühl.

von Mitch 28.07.2011 19:21

@Mario Sie veröffentlichen ja auch ihr Debüt AUF ANGR-Records. Klingt zweideutig. Sorry. @Da Ja, ohne Cleanvocals wäre das Album doch deutlich besser! Wer da wohl auf blöde Gedanken kannn? Die Cleanvox machen halt wirklich viel kaputt...

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Mitch

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Mitch // 25 // Regensburg // Wanderlust // Roadtrips // hope.faith.love

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