Plattenkritik

The Greenery - Spit And Argue

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Release Date: 19.07.2011
Datum Review: 19.07.2011

The Greenery - Spit And Argue

 

Ein Kompliment muss man THE GREENERY von vornhinein machen: Sie haben wirklich Energie. Wirklich. Dumm nur, dass das ihr einzig wirklicher Trumpf ist – mal abgesehen von der herrlich angepissten Stimme des Sängers. Souverän spielen sie ein metallisches Hardcore-Brett irgendwo zwischen COMEBACK KID, YOUR DEMISE und THIS IS HELL runter und machen dabei eigentlich alles richtig – bis auf die Tatsache, dass sie eben nie mehr als das bieten. Daran kann auch die kantige und druckvolle Produktion nichts ändern, die sichtlich bemüht ist, noch das Beste aus den angestaubten Arrangements rauszuholen. „Spit And Argue“ wirkt eben wie ein schicker Sportwagen, der nur halt unter der Motorhaube nicht allzu viel zu bieten hat. Ein nettes Ausrufezeichen in der Hardcore-Landschaft, aber keine Platte, in die man sich unsterblich verliebt, die man überall hin mitnimmt und nicht mehr hergeben will. Eine Platte, dessen eigentliches Problem nicht mal die Innovationsarmut ist (wer will schon in diesem Genre Innovationen?!), sondern einfach das Fehlen einer eigenen Seele. Eine Fingerübung – gut rausgeputzt, aber eben bloß eine Fingerübung.

Tracklist:

1. Spit and Argue
2. Hollow Bodies
3. Faceplant
4. 2012 Packs
5. Drag Beneath
6. Snakes and Rats
7. Lowest
8. Highest
9. Tracker
10. Crimewave

Alte Kommentare

von Asphyxiation 19.07.2011 21:20

Da gefallen mir deren EPs bei weitem besser.

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Olivier H.

Autoren Bio

"They said, Do you believe in life after death? I said I believe in life after birth" - Cursed

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