Plattenkritik

The Grit - Straight Out The Alley

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Release Date: 09.04.2009
Datum Review: 29.03.2009

The Grit - Straight Out The Alley

 

Huch! Das sind THE GRIT? Hat ihr PLY-Erstling “Shall We Dine“ noch nicht wirklich über den Punkabilly-Tellerrand hinaus geblickt, scheint man dieses Versäumnis auf dem neuen Longplayer “Straight Out The Alley“ mit aller Kraft nachholen zu wollen und lässt zusätzlich zum neuen Mann an der akustischen Klampfe Elemente aus Ska, Folk und Reggae einfließen. Zwar sagt der Volksmund, dass weniger manchmal mehr ist und zu viele Köche den Brei verderben, bis nach England scheint sich dies allerdings noch nicht herumgesprochen zu haben...und das ist auch gut so! Glücklicherweise schafft es “Straight Out The Alley“ trotz aller Experimentierfreude den Laden zusammenzuhalten.

Und wie klingen sie jetzt, die neuen THE GRIT? Natürlich immer noch englisch. Wahrscheinlich sogar noch englischer als zuvor, da durch den zurückgenommenen Standbass und die akustische Verstärkung deutlich mehr Kneipenatmosphäre zu Tage tritt. Passend hierzu natürlich auch die richtige “pronunciation“ und die dazugehörige "street credibility", die keine Zweifel an der Herkunft des Fünfers aufkommen lassen. Neben konventionellen Punkabilly-Tracks wie “Let Me Take You For A Ride“ oder “Lunatics” sind es vor allem die Stücke abseits des Weges, die sich proportional zum Durchlaufen des Tonträger im Hirn verfestigen. Ob das nun “This World”, “Tell Me Lies“ oder “Long Time Dead“ sind: Blasinstrumente, Stakkato- und Offbeat-Rhythmen werden passend integriert und mit eingängigen Melodien verknüpft.

Besonders für Musikästheten gibt es auf “Straight Out The Alley“ einiges zu entdecken, da die Liebe zum Detail zu jeder Zeit deutlich spürbar ist. Für den Rest, also auch für mich, braucht es vielleicht ein, zwei Anläufe mehr, bis sich die Qualität des Albums entfalten kann und der rote Faden entdeckt wird. Mein Tipp: Keep on searching!





Tracklist:

01. Straight Out The Alley
02. Let Me Take You For A Ride
03. This World
04. Cast Ya Mind Back
05. Lunatics
06. Victim Lives Another Day
07. Tell Me Lies
08. You Ought To Know
09. Drink Till You Drop
10. Long Time Dead
11. 12th Floor
12. Here We Go Again

Alte Kommentare

von AAA 30.03.2009 22:06

argh, und ich habe mich schon gewundert warum der name mir nix sagt, bei sowas bekomm ich immer schüttelfrost. diese bierzeltmusik, ganz schlimm...

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Christian Schroub

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