Plattenkritik

The Hellacopters - Rock & Roll Is Dead

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 05.06.2005

The Hellacopters - Rock & Roll Is Dead

 

Mit einem doch recht platten Albumtitel, bei dem man bereits vermutet, dass letztendlich genau das Gegenteil der Konsens des Dargebotenen sein wird, melden sich THE HELLACOPTERS ein Jahr nach ihrem zehnjärigem Bandjubiläum mal wieder zu Wort. "Rock & Roll Is Dead" heißt der 13 Songs umfassende Longplayer, der direkt mit einem "Before The Fall" den Rock’n’Roll der 50er und 60er hochleben lässt. Auch wenn der Song über weite Strecken an "Surfing USA" der BEACH BOYS erinnert, entfaltet der Song eine grandiose Stimmung mit wirbelnden Rhythmen und gehörig Tanz-Flair. Die schwedischen Vollblut Rock’n’Roller verstehen es einfach aus simple gehaltenen Chords eingängige Smasher zu zimmern und dabei Abwechslung in die Tracklist zu bringen.

THE HELLACOPTERS haben jedoch auch neue Einflüsse für ihr aktuelles Album zugelassen. Neben den Gastauftritten diverser Größen wie HIVES Sänger Howlin Pelle Almquist, Matthias Bärjed von THE SOUNDTRACK OF OUR LIVES an den Saiten und die schönen Stimmen von Linn Segolson und Clarisse Muvemba bereichern ein smoothes "Leave It Alone". Bei "Rock & Roll Is Dead" handelt es sich also mal wieder um einen lässigen Arschtritt mit Einflüssen von Punk, über Hardrock bis Soul und Blues. Fans werden hier definitiv nicht enttäuscht.

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Torben

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Allschools Chef

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