Plattenkritik

The Intersphere - Relations In The Unseen

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Release Date: 07.03.2014
Datum Review: 06.03.2014

The Intersphere - Relations In The Unseen

 

Es ist das Leid vieler Progbands. Ständig wird zu Vergleichen gegriffen, um die Musik wage zu definieren. Auch THE INTERSPHERE mussten sich immer mit den Größen des Progrocks vergleichen lassen, doch mit ihrem vierten Album „Relations In The Unseen“ sollte sich das endgültig ändern.

Übertrieben gesagt, gab es eigentlich nie eine Band, zumindest landesweit, die mit der Mannheimer Band vergleichbar war. Die Qualität mit der THE INTERSPHERE damals auf der Bildfläche erschien, war für eine noch so junge Band schon ungewöhnlich hoch.
Nun, gut fünf Jahre nach dem Debütalbum und zwei nach dem Charterfolg von „Hold On , Liberty“ präsentieren sich THE INTERSPHERE mit ihrem vierten Werk „Relations In The Unseen“. Sicherlich noch immer in der Schnittmenge zwischen Bands wie DREDG, BIFFY CLYRO und DEAD LETTER CIRCUS zeigt sich die Band um Sänger und Gitarrist Christoph Hessler gefestigter als zuvor. Auf „Relations In The Unseen“ befinden sich zwölf Songs die gespickt sind unzähligen Einzel- und Feinheiten. Was mit den Titeltrack noch gewohnt kraftvoll beginnt, gewinnt im weiteren Verlauf des Albums immer mehr an Atmosphäre und Gefühl. Wo früher noch Ecken und Kanten Orientierungspunkte setzten, haben THE INTERSPHERE noch intensiver an ihrem Songwriting gefeilt und den Sound nun mit detailreichen Verzierungen angereichert. In Songs wie dem „Out Of Phase“ oder dem schon ein wenig nach JIMMY EAT WORLD klingenden „Origin. Unknow“ beweist Hessler, dass er und seine unvergleichliche Stimme zu dem Besten gehört, was aktuell die Progrockwelt besingt.
Mit einer warmen und klaren Produktion, gefühlvollen Arrangements und Songs voller Tiefe und Wiedererkennung ist „Relations In The Unseen“ vielleicht nicht das Album geworden, welches beim Hörer großartige Konfrontationen sucht, aber es ist das Album von THE INTERSPHERE mit der größten Langzeitwirkung.

Trackliste:
1. Relation In The Unseen
2. Thanks For Nothing
3. The Ones We Never Knew
4. Out Of Phase
5. Panic Waves
6. Joker
7. Tonight
8. Origin: Unknown
9. Walk On Broken Glass
10. The Ghost Of A Chance
11. ... Like It Is
12. Golden Mean

Alte Kommentare

von jonsen 18.03.2014 19:48

Das Album kann man mittlerweile übrigens auch im Stream hören...;) http://www.allschools.de/news/entry/1321631?40

von rené 27.03.2014 10:43

so eine durchkalkulierte muckerband.

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