Plattenkritik

The Isolation Process - The Isolation Process

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Release Date: 10.01.2014
Datum Review: 15.04.2014

The Isolation Process - The Isolation Process

 

Irgendwo zwischen KATATONIA, (mittleren) PARADISE LOST und KHOMA haben THE ISOLATION PROCESS ihre Zelte aufgeschlagen um zu musizieren. Was dabei herauskommt ist getragener Doom Metal mit melancholischer Schlagseite.
Stark sind die Schweden auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum vor allem dann, wenn sie zu großen Gesten greifen und wie in „Underneath It All“ oder „Vicitms Of The Masses“ Riffberge auftürmen. Was den guten Eindruck dann jedoch etwas schmälert ist das wechselhafte Songwriting. Zu oft übt man sich in Repetition und hätte Passagen kürzen können, die beiden Zwischenspiele „Inhale“ und „Exhale“ mögen zwar atmosphärisch wirken, fügen dem Gesamtwerk jedoch nichts Grundlegendes hinzu.
Großen Anteil daran, dass THE ISOLATION PROCESS am Ende nicht im Sumpf der gleichgelagerten Bands untergehen, hat vor allem Gitarrist und Sänger Thomas Henriksson, der mit seiner variablen Stimme oft an den jungen Nick Holmes (PARADISE LOST) erinnert und die Emotionen perfekt zu vermitteln weiß.
So ist „The Isolation Process“ schlussendlich ein ordentliches Debüt, das seine Momente hat, über die gesamte Spielzeit aber noch einige (kleinen) Schwächen aufweist. THE ISOLATION PROCESS lassen immer wieder ihr Potential durchscheinen und lassen hoffen, dass mit dem nächsten Werk ein richtiger Kracher ins Haus steht. Diese drei Jungs sollte man auf jeden Fall im Auge behalten!

Tracklist:

01. A Simple Gesture
02. Visions
03. Underneath it All
04. Inhale
05. Victims of the Masses
06. The Dead End
07. Exhale
08. It Will Burn
09. Nothing to Collect

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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