Plattenkritik

The Jim Tablowski Experience / Alien TV - Split

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Info

Release Date: 15.04.2015
Datum Review: 15.04.2015
Format: Vinyl

Tracklist

 

1.Alien TV - Trash Mountains 01:24
2.Alien TV - No Time To Enjoy All The Shit You Can Buy 02:02
3.Alien TV - Calender 02:17
4.Alien TV - Secret Ingredient 01:45
5.Alien TV - Better Action 01:45
6.Alien TV - Alienation Blues 02:16
7.The Jim Tablowski Experience - A Test Tube Ain't No Place To Call Home (Seminal Fluid) 01:16
8.The Jim Tablowski Experience - Sup With Birds (Melopsittacus Undulatus) 00:38
9.The Jim Tablowski Experience - Weirdo (Suffering From Delusional Parasitosis) 01:22
10.The Jim Tablowski Experience - Piss Da Pants (Human) 01:19
11.The Jim Tablowski Experience - Blast From The Past (Tyrannosaurus) 01:01
12.The Jim Tablowski Experience - Nighttime Peeper (Bat) 00:58
13.The Jim Tablowski Experience - Hooddumpin' (Raccoon) 01:59
14.The Jim Tablowski Experience - Castration (Dog) 01:28
15.The Jim Tablowski Experience - Bill Murray Would Be Pissed (Bill Murray) 01:39
16.The Jim Tablowski Experience - Toxoplasmosis (Cat) 01:38

Band Mitglieder

 

The Jim Tablowski Experience
Keith
Markus
Timm

Alien TV
Aggelos
Marios
Vasilis
Nick "The Old Man"
Antonis T.

The Jim Tablowski Experience / Alien TV - Split

 

Was ist denn das für ein krankes, aber genau so grandioses Albumcover, welches Alien TV und The Jim Tablowski Experience sich da ausgedacht haben. Ein Junge, auf dessen Kopf 2 Esel gegeneinander kämpfen, sitz auf einem Esel, der einen anderen Esel angreift, während im Hintergrund eine riesige Explosion stattfindet. Und das alles mitten im Weltraum. Say whaat?!

Und genau so krank, wie es auf dem Cover zu geht, hören sich die beiden Bands auch an. Auf der A-Seite befinden sich 6 Songs von ALIEN TV. Zwei derer Mitglieder sind, unter anderem, auch bei ZUSTÄNDE, MODERN PETS und LIBERTY MADNESS vertreten. Namen mit denen man (vielleicht) etwas mehr in Verbindung bringt, als ALIEN TV. Musikalisch schlagen die Jungs hier jedoch in eine vollkommen andere Kerbe. Man singt englisch und ist mehr dem Retro-Punk mit Garagen-Kante als Hardcore-Punk zugewandt. Extrem kraftvoll und rau, aber trotzdem melodiös.

Auf der B-Seite wird es schneller und noch ein bisschen schräger, was sich auch in der Songdauer und Anzahl widerspiegelt. THE JIM TABLOWSKI EXPERIENCE schlagen, mit ihren 10 Songs, einen ähnlichen Sound wie ALIEN TV an, nur bleibt man hier dem Hardcore und damit der schnellen, impulsiveren Spielweise etwas treuer. Hier geht's voll auf die 12. Was ALIEN TV nur angedeutet haben, wird hier voll durchgezogen. Alles etwas ungenauer produziert und noch roher als auf der A-Seite, was unter anderem an der noch etwas rotzigeren Stimme liegt. Selbst bezeichnen sich die 3 Dortmunder als "stümperhaft, rotzfrech und mit jeder Menge Bock". Unterschreibe ich mal so. Mal etwas aggressiver, mal ruhiger, aber insgesamt ist die Grundstimmung eher fröhlich, als aufgebracht. Positiver-Retro-Punk-Hardcore.

Zwei mal gute Laune Musik für Geistesgestörte. Gefällt mir!

Autor

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Janik

Autoren Bio

Janik E. // 21 // love music. hate facism.

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