Plattenkritik

The Magnetic Fields - Distortion

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Release Date: 01.01.2008
Datum Review: 26.12.2008

The Magnetic Fields - Distortion

 

Jemand der ein Album mit dem Namen “69 Love Songs” veröffentlicht und darauf tatsächlich 69 Liebeslieder veredelt der muss entweder über beide Ohren verliebt sein oder einfach konsequent. Veröffentlicht dieser jemand 5 Jahre danach, nämlich 2005, ein Album auf welchem alle Songs mit einem „i“ beginnen kann man das unterstreichen. Nun aber kommt wiederum „Distortion“ heraus. Was gibt’s hier so zu bieten ? Geht es hier um Deformation ? Vielleicht.
THE MAGNETIC FIELDS bieten hier 13 Songs die arg an JOY DIVISION erinnern, allerdings ohne die Schwermütigkeit die Curtis stets transportierte. Eher heiter sind die Titel angehaucht, die man hier zu hören bekommt. Klar, ganz ohne leise geht es nicht wie „Old Fools“ beweist aber beispielsweise „Three-Way“ besticht durch tanzbare Klänge die gut und gerne in einem Nostalgie-Cafe der 80er laufen könnten. Piano, Cello, Akkordeon – klingt verdächtig nach THE ARCADE FIRE ? Richtig. Auch die hört man hier oft genug heraus auch wenn THE MAGNETIC FIELDS stets eigenständig bleiben und es schwer fällt vergleichbare Bands hervor zu heben. „The Nun’s Litany“ erinnert wieder schön an Oldies, lässt einen träumen und genauso könnte man hier über Filmmusik sprechen. Eine Mischung aus 80er Postpunk und 50er Oldies ist das hier sicherlich. Schön verpackt und knackig rübergebracht.

Tracklist:

1. Three-Way
2. California Girls
3. Old Fools
4. Xavier Says
5. Mr. Mistletoe
6. Please Stop Dancing
7. Drive On, Driver
8. Too drunk to dream
9. till the bitter end
10. ‘ll dream alone
11. the nun’s litany
12. zombie boy
13. courtesans

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Raphael

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