Plattenkritik

The Never Enders - Air Raid Romance

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 06.12.2005

The Never Enders - Air Raid Romance

 

Mit Indianola Records konnte man meines Erachtens dieses Jahr keine Fehler machen, und dort wo das Label auf dem Backcover prangerte durfte man sorglos zugreifen. Zum Ausklang des Jahres wird nun noch mal ein letztes Album ins Rennen geschickt und zwar jenes der NEVER ENDERS, die erstmalig bei mir vorstellig werden.

"Air Raid Romance" liefert 10 abwechslungsreiche Tracks der New Yorker zwischen Hardcore, Punkrock, Screamo und zeitgenössischem Rock. Der Opener "Broken" startet energetisch scheppernd und erinnert mich dann doch während der ersten Takte stark an "Maybe Memories" von THE USED. Generell weisen THE NEVER ENDERS diverse musikalische Einflüsse in Richtung der eben genannten Band sowie FUNERAL FOR A FRIEND oder A STATIC LULLABY auf, driften jedoch bei weitem nicht so stark in Richtung des Fashioncores ab und holen die Riffs regelmäßig mit soliden Rocksound auf den staubigen Boden zurück. "Air Raid Romance" bohrt sich entsprechend nicht so penetrant in die Gehörgänge sondern überzeugt erst beim zweiten oder dritten Hördurchgang mit dem eigenen, sympathischen Charme. Während Frontmann Mike primär für die poppig/punkigen Vocals zuständig ist, verausgaben sich Gitarrist Chris und Bassist Tomas mit ihrem Screamo Part. Daumen hoch für ein überzeugendes Debüt Full Length.

Torben 7
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„Air Raid Romance“ steigt mit einem treibenden Gittarenriff ein, der seinen Klimax in den ersten gesungenen oder besser geschrieenen Zeilen findet. Danach cleaner, melodischer Gesang und ruhigere Passagen. Der Wechsel zwischen aggressiv und ruhig, Gesang und Geschrei ist wesentlicher Bestandteil des „The Never Enders“ Songwritings und im Posthardcore-, Screamo - Bereich sozusagen Standart.

Beim Standart liegt auch mein persönlicher Eindruck von „The Never Enders“, musiktechnisch oder die Produktion betreffend lässt sich nicht wirklich etwas gegen „Air Raid Romance“ sagen, doch mitreißen tut dieses Album einen nicht. Zu viele gute Platten wurden gerade in dem Musikbereich, wo sich „The Never Enders“ angesiedelt haben, in der letzten Zeit releast. Und im direkten Vergleich mit Genrekonkurrenten, wie „The Used“ oder „Funeral For A Friend“ gehen „The Never Enders“ in der Masse unter. An den Gesangs- bzw. Schrei- Parts ist nichts markantes und was Emotionalität betrifft, können „The Never Enders“ den Kollegen von „Silent Drive“ leider nicht das Wasser reichen. Trotz allem ein solides Album, dass sich jedoch nach kurzer Zeit entfaltet und somit ausgereizt hat.

Johannes 5


Tracklist:

1. Broken
2. Today’s the Day
3. Push
4. Something Beautiful
5. California against New York
6. Love the Way it Hurts
7. Top of the World
8. I’ve been Listening
9. Fall Down
10. Part of Me

Alte Kommentare

von rainer 07.12.2005 17:36

echt ne super scheibe

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Torben

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