Plattenkritik

The Ocean - Fluxion

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Release Date: 05.06.2009
Datum Review: 10.05.2009

The Ocean - Fluxion

 

Das Kollektiv schlägt wieder zurück. THE OCEAN aus Berlin haben sich in den vergangenen Jahren als eine der wichtigsten deutschen Bands aus dem Metal-Segment herausgestellt, vor allem weil sie nie mit Scheuklappen oder Ignoranz an ihre Songs herangingen. Die Band rund um den allmächtigen Kopf Robin Staps hat sich schon immer durch Mut und interessante musikalische, wie auch textliche, Einflüssen von den gängigen Genre-Bands abgehoben.

Nach dem erst kürzlich mit Pelagic Records ein eigenes Label gegründet wurde, dürfen wir uns an dem neu aufgelegten 2004er Album „Fluxion“ erfreuen, welches bereits vor 5 Jahren ein interessantes Album dargestellt hat, aber unter dem mangelnden finanziellen und zeitlichen Budget zu leiden hatte. Nun erscheint „Fluxion“ in einer überarbeiteten Fassung, die neben einer rein äußerlich schicken Verpackung (silberne Druck auf hochwertigem Papier) auch eine komplette Neuaufnahme der alten Songs liefert. Rein musikalisch gesehen ist „Fluxion“ der Vorgänger zu dem viel gefeierten „Precambrian“, welches 2007 für einiges Aufsehen sorgte. Auf „Fluxion“ treffen noch recht chaotisch Death & Doom Metal, Ambient und diverse progressive Querverweise aufeinander, wobei gerade die nicht immer perfekte Kombination aus den vielen unterschiedlichen Stilen ihren Charme hat und den Weg für das was in Form von „Aeolian“ und „Precambrian“ noch kommen sollte, geebnet hat.

Die neu aufgenommen Songs sind gut aufgenommen und abgemischt worden und drücken wunderbar gut produziert aus den Boxen und wer bis jetzt noch nicht die Gelegenheit hatte sich mit dem Kollektiv Auseinaderzusetzen, sollte sich schleunigst die Neuauflage besorgen und damit direkt auch das neuen Label Pelagic Records unterstützen.

Tracklist:

1. Nazca
2. The Human Stain
3. Comfort Zones
4. Fluxion
5. Equinox
6. Loopholes
7. Dead On The Whole
8. Isla Del Sol
9. The Greatest Bane

Alte Kommentare

von arndt 17.05.2009 14:38

super platte und schade, dass selbst diese band in manchen metaller kreisen immer noch den stempel "metalcore" trägt

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Dario

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