Plattenkritik

The One AM Radio - A Name Writ in Water

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Release Date: 01.01.1970

The One AM Radio - A Name Writ in Water

 

Vorsicht Gänsehaut! Das Zweiergespann von The One Am Radio war nicht nur unlängst auf ausgiebiger Europa-Tour sondern veröffentlicht fast zeitgleich ihr neues Album „A Name Writ In Water“. Und natürlich ist es genauso unglaublich und atemberaubend wie der Vorgänger „The Hum Of Electric Air“, wenn nicht sogar noch eine Spur besser und reifer. Besonders auffällig ist die erhöhte Abwechslung, die mitunter durch den erhöhten Einsatz von elektronischen Hilfsmitteln und seichten Drumcomputern erreicht wird. Ich bin hin und her gerissen ob ich die vorherrschende Monotonie des Vorgängers oder die Vielseitigkeit des mir vorliegenden Silberlings bevorzugen soll. Fakt ist jedoch, dass beide Alben einen ungeheueren Tiefgang haben, dem ich mich nicht entziehen kann und der mir schlaflose Nächte bereitet in denen ich aufwache und kleine Melodiebrocken im Ohr habe, die mir sagen wollen: gewöhn dich besser an diese Einsamkeit und die stetig präsente Melancholie, die dich umgibt. Und gerne gebe ich mich dieser hin und habe keinen blassen Schimmer wie lange „A Name Writ In Water“ bereits immer griffbereit in der Nähe meines Players liegt. Neben den wunderschön poetischen Texten und der prägenden Stimme, spielen hier die Violine und die „singende Säge“ die Hauptrollen. 13 Songs zwischen leiser Verzweiflung und keimender Hoffnung, flüssig und glatt wie eine kleine ebene Welle die ab und an bricht und sich erneut aufbaut. „So quiet, i can hear that the refrigator is on“. Zurzeit das höchste der Gefühle!

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Werner

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