Plattenkritik

The Outside - The Outside

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Release Date: 11.06.2012
Datum Review: 27.06.2012

The Outside - The Outside

 

Was haben Chile, die Türkei und Deutschland gemeinsam? Diese Länder stellen allesamt Musiker für THE OUTSIDE ab. Die Multikulturelle Truppe spielt melodischen Thrash-Metal und bewegt sich irgendwo zwischen SODOM und härteren NEVERMORE. Nach einer Demo 2009 erscheint nun ihr erstes Album, welches die nun in Berlin beheimateten THE OUTSIDE nach sich selbst benannt haben.

Zehn Songs haben ihren Weg auf den Rundling geschafft. Viel Wert legen THE OUTSIDE auf gutes Riffing und prägnantes Schlagzeugspiel , was vielen Songs einen leichten Progressive-Rock-Anstrich gibt. Dass das Debütalbum der Band aber auch nach einigen Durchläufen nicht so richtig zünden möchte, liegt wohl an der Tatsache, dass sich zu viel Material darauf im Midtempo bewegt. Mit dem Opener „Empire“, dem doch recht abwechslungsreichen „Impurity“ oder dem finalen Nackenbrecher „The Stench“ sind jedoch auch einige Lieder vorhanden, die das Können des Quartetts zeigen und sich klar vom restlichen Material absetzt. Vor allem Roland Marxs Stimme sticht heraus und erinnert häufig an NEVERMORE und deren Sänger Warrel Dane. Marx kommt zwar (noch) nicht an dessen Stimmvolumen herankommt und klingt an einigen Stellen recht eigen, das macht die Sache jedoch sehr charmant und erfrischend.

Was bleibt ist ein ordentliches Thrash-Metal Album, was auf technischer Seite voll überzeugen kann und im gesanglichen Bereich sehr eigenständig wirkt. Einzig das Songwriting sollten THE OUTSIDE bis zu ihrem nächsten Album etwas verbessern und mehr Variation in ihre Songs einbringen.

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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