Plattenkritik

The Peacocks - After All

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 12.03.2010
Datum Review: 01.04.2010

The Peacocks - After All

 

Die Peacocks sehen sich selbst nicht als eine Rockabilly-Band. Nimmt man das neue Album "After All" als Überprüfungsgegenstand dieser Aussage, muss man den Jungs sogar teilweise beipflichten. Klar ist das hier noch Rockabily und Rock'n'Roll. 2010 sind die Peacocks jedoch poppiger und melancholischer als je zuvor, erinnern zeitweise an die Buzzcocks oder Moneybrother und gewinnen somit an Profil. "After All" gehört definitiv zu den besten und abwechselungsreichsten Platten ihrer langen Diskografie.

Unter den 15 Songs der neuen Langgrille, sind etliche Hits vertreten, die gut verteilt sind, einem das Durchhhören der Platte ziemlich einfach machen und nach einer Betätigung der Reapeat-Taste verlangen. Der schnelle eröffnende Titeltrack "After All" zeigt die Peacocks wie man sie kennt. Eingängiger, tanzbarer Charme in drei Minuten und einer Sekunde. Mit "Lean On Me" lassen die Jungs ihre Hörer erstmals aufhorchen. Eine Halbballade, die an bereits genannte Referenzen aus Pop und Rock erinnert und erst kurz vor der Halbzeit das Gaspedal durchdrückt. Das nachfolgende "Not Your Man" sticht in die selbe Kerbe und steht für die neue Offenheit der Peacocks. Wir halten fest: "After All" hat neben den typischen Gassenhauern wie "Danger" oder "Shiftless" auch sehr reife Songs zu bieten, die die Band aus dem Rockabilly-Einheitsbrei herausstechen lässt. Desweiteren ist die generelle Hitdichte höher als je zuvor. Alles in allem sind das ganz rationale 8 Skulls für die Schweizer.

Tracklist:
After All
Primadonnas
Lean On Me
Not Your Man
Thanks For The Young Idea
Shiftless
Danger
Love / Trouble
Better Times
You Don't Always Want What You Get
Against It
Boring
Stuck Again
Little Worlds
Not Listening

Autor

Bild Autor

Benjamin K.

Autoren Bio

Suche

Social Media