Plattenkritik

The Picturebooks - List of People to Kill

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Release Date: 24.04.2009
Datum Review: 13.05.2009

The Picturebooks - List of People to Kill

 

“List of People to Kill“. Na, da hofft der Autor ja glatt nicht auf selbiger bald zu stehen.

Denn sind wir ehrlich, schon das Cover sagt nicht besondere musikalische Finesse aus. Drei zerzauste Typen der Marke „Indie“ grinsen / gucken düster / gucken gleichgültig und lassen erahnen was es hier gibt: Rock N‘ Roll Brei vermischt mit ein wenig Indie-Kram. Sowas wie The Subways nur ohne Hit.

Und dann ist es soweit. Ich lege die Platte ein und ein lautes, aufgepushtes „OHEEEEEEEEEEEEEEEEEEOHHHHHHHHHHHHH“ wird mir entgegen geschrien. Aufgemotzte Gitarren und überproduzierter Brei kommt einem entgegen der gerne Groove und all solche Dinge in sich tragen würde. Doch alles, was hier heraus signalisiert wird ist zu viel von Allem. Völlig überdreht gibt das Trio hier einen nach dem anderen von sich und langweilt bei aller Überladenheit so dermaßen, dass man sich diese Platte nicht einmal bis zum Schluss geben kann.

Tracklist:

1. On the Ego
2. List of People to kill
3. Bloody Lies
4. Prince Traffic Light
5. Machine
6. Take it
7. Les Chat Noir
8. You can not make it right
9. Marionette
10. Hustler
11. Spimle solutions

Alte Kommentare

von da lese ich anderes 18.05.2009 15:04

Das ja interessant, was Raphael schreibt. Ich habe das Album auf deren Köln Konzert gekauft, was mir extrem gut gefällt. habe anschließend versucht ein bisschen was über die Band herauszubekommen und das war fast überall (Nur eben nicht hier!!!) sensationell gut! DIE deutsche Alternativerock-Hoffnung... Habt ihr euch gekracht mit der band,oder kann man soooo weit auseinanderliegen? Rob

von marek 18.05.2009 15:07

Meine Musikdepesche OX sagt mir folgendes und ich find auch geil! "…ich hätte auf England getippt, vermutet, dass es da sicher schon eine „NME Single of the Week“ gibt, aber das ist noch Zukunftsmusik." Und Online hab ich das gefunden: XAVER Platte des Monats: „Es war wahrlich mal wieder Zeit für ein Album dieser Art!“ SALLYS "...umso bemerkenswerter, weil hier mit viel Krawall alles, was in 30 Jahren Indie-Musik von der Insel angesammelt hat, feist durchgerockt wird. Und zwar so druckvoll und überzeugend ,dass man... glatt die britische Staatsbürgerschaft ausstellen möchte."

von Raphael 18.05.2009 15:08

Hi Rob, ja, scheinbar kann man das. Ich fand das Album jedenfalls mega überproduziert und furchtbar langweilig. Und nein, wir haben uns nicht mit denen verkracht.

von Rob 18.05.2009 15:14

Ist ja auch nicht so schlimm, nur fällt es mir auf, weil die mir komplett neu waren und ich sie im Vorprogramm von 65days of Static gesehen hatte und die haben mich umgeblasen, wie eben auch ihr Album. Dann hab ich gegoogelt und eigentlich nur extremes Lob gefunden. Und jetzt kam so ein Veriss. Naja, ist eben subjektiv. Ist ja das schöne an Musik.

von Tomsen 12.06.2009 12:13

Geiles ALbum!!!!

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