Plattenkritik

The Poison Ivvy - Out for a Kill

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Release Date: 01.01.2008
Datum Review: 09.04.2008

The Poison Ivvy - Out for a Kill

 

"Poison Ivvy", haha was für ein herrlicher Witz. "Poison Ivy’s" gibt es ja auch schon reichlich und "Poison Ivvy" ist dann doch mal gut geklaut. Geklaut wurde auch beim Cover. Schon allein wenn man dieses sieht, weiß man, um welche Musik es sich hier handelt. Wäre es ein DVD Cover wüsste man genauso, dass Tarantino einen neuen Film gemacht hat und irgendwie erinnert alles an Pulp Fiction. Dieses Gefühl geht dann auch nicht weg, wenn man die CD einlegt. Als erstes wird dann direkt mal „Band Bang“ von Nancy Sinatra gecovert. Wir erinnern uns - einst feierte der Song eine Art Comeback als Tarantino’s „Kill Bill“ in die Kinos kam.

Überhaupt scheinen die Schweizer gerne zu klauen. Auch der Klassiker „Ghost Riders in the Sky“ von Johnny Cash wird hier, wenn auch nur als Instrumental, verwurstelt. Zwar etwas lustlos und großkotzig, aber die CD bleibt trotzdem irgendwie im Spieler. Natürlich gibt es auch sehr gute Momente auf „Out for a Kill“. Beispielsweise Track Nr. 3 „I never believed“ ist eine 1a Mitgröhlhymne, die sofort ins Ohr geht und hoffentlich nicht in Vergessenheit gerät.
Die Stimme des Sängers "Mr. Trash" nervt teilweise, da sie etwas aufgesetzt wirkt und man das Gefühl bekommt, sie SOLL unbedingt nach Idolen wie THE BONES klingen. Trotzdem ist das achte Release in knapp 20 Jahren Bandgeschichte doch ganz solide geworden.

Tracklist:

1. Nothings alright
2. Devil to pay
3. I never believed
4. gimme gimme some
5. rock’n roll
6. 888
7. since the day (you walked away)
8. eight
9. not cool enough
10. bang bang
11. get the fuck out
12. (ghost) riders in the sky
13. don’t look down
14. 100 million miles away
15. wathe me die
16. burn baby burn
17. nothings alright (video-clip)

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Raphael

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