Plattenkritik

The Suicide Machines - War Profiteering Is Killing Us All

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Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 25.08.2005

The Suicide Machines - War Profiteering Is Killing Us All

 

THE SUICIDE MACHINES mit ihrem sechsten Studioalbum, wenn das kein Grund zur Freude ist. Das Quartett aus Detroit hat nach einer fast eineinhalb Dekaden währenden Bandhistorie einiges erreicht und ihren eigenen Sound stets weiterentwickelt. Mit "War Profiteering Is Killing Us All" zeigen die Jungs um Frontmann Jason Navarro einmal mehr was sie seit Jahren auszeichnet:

Infektiöser Punkrock mit munteren Ska-Riffs, die aber nie das Punkgeschehen verlassen. Auf "War Profiteering Is Killing Us All" haben THE SUICIDE MACHINES ihre Hardcore Einflüsse nochmal ein ganzes Stück ausgebaut und 14 aggressive Battle Hymnen auf Plastik gebracht. Der Ska Anteil wurde entsprechend moderat zurückgeschraubt, so dass die neu gewonnene Härte in den Mittelpunkt des Geschehens rückt. Grad noch begleitet ein munterer Ska-Rhythmus das punkige Treiben, da brechen die fiesen Hardcoreparts und böses Geshoute auf den Hörer ein. Auch lyrisch haben die Herren einige Wandlungen durchgemacht. Die fröhlichen Lieder über das weibliche Geschlecht wurden durch politische und gesellschaftskritische Botschaften ersetzt. THE SUICIDE MACHINES sinnieren über Probleme des Wählens und die Macht des Volkes ("17% 18 To 25", "Red Flag"), befassen sich mit der aktuellen US Regierung ("All Systems Fail") oder gar Problemen der Atompolitik ("Nuclear Generators") ohne dabei jemals gezwungen zu wirken. Mit "War Profiteering Is Killing Us All" wurde die bewährte Arbeit mit Bill Stevenson (BLACK FLAG, ALL, DESCENDENTS, COOPER) fortgesetzt, der wohl auch derzeit überall involviert ist und Punkrock einfach in seinen Fingern zu haben scheint. Ein klasse Album an dem man eigentlich nichts aussetzen kann

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Torben

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Allschools Chef

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