Plattenkritik

The Track Record - The Track Record

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Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 24.05.2005

The Track Record - The Track Record

 

Drive-Thru Records steht bekanntlich für emotionalen Poppunk und hat sich mit Bands wie NEW FOUND GLORY, SOMETHING CORPORATE oder FINCH einen ausgezeichneten Genreruf verschafft. Nun bringt das Ende 2004 gegründete Sublabel von Drive-Thru namens Rushmore Records die ersten Releases der frisch gesignten Newcomer Bands an den Start und warten abermals mit dem typischen Labelsound auf. THE TRACK RECORD aus Annapolis, Maryland bestehen seit 2 Jahren und bringen nach zwei independent releasten EPs nun ihre selbstbetitelte 5 Song EP in die Regale des gut sortierten Plattendealers.

Das Rezept der jungen Band ist bekannt: Sonnige Melodien mit drückenden Powerchords verschmelzen mit jeder Menge Herzschmerz und Emotion zu einer eingängigen Mixtur, die stark an frühe A STARTING LINE oder die vormals noch zahmeren HIDDEN IN PLAIN VIEW erinnern. Ein schöner, nasaler Gesang von Bassist und Sänger Michael Strackbein hat wahrlich das richtige Genreflair und auch die Balance zwischen cleanen und verzerrt gespielten Parts stimmt. Einzig die Produktion ist hier zu bemängeln, denn ein bisschen mehr Druck hätte den einzelnen Instrumenten wahrlich gut getan.

Das selbstbetitelte Werk von THE TRACK RECORD läuft flüssig durch meinen CD Player, versäumt jedoch sich an einigen Stellen in meinen Gehörgängen festzusetzen. Es gibt einfach viel zu viele Genrebands die ähnlich klingen und ihre Sache dann doch ein ganzes Stück besser machen. Derzeit schreiben die Jungs an ihrem für Anfang 2006 angesetzten Full Length Album und mit ein wenig mehr Mut zum Experimentieren könnte das richtig gut werden. Wer dennoch seine tägliche Dosis Emopunk braucht und hierfür regelmäßig Frischfleisch benötigt wird mit THE TRACK RECORD nichts falsch machen.

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Torben

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Allschools Chef

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