Plattenkritik

The Unseen - State Of Discontent

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 05.05.2005

The Unseen - State Of Discontent

 

Bostons Street Punker von THE UNSEEN haben bereits einen beachtlichen Release Katalog vorzuweisen: Vier Full Length Alben, unzählige Splits und EPs sowie ca. 25 Songs auf diversen Compilations, u.a. "Rock Against Bush Vol. 2" oder die "Vans Warped Tour 04 Comp.". Das anstehende fünfte Studioalbum, "State Of Discontent" wurde gemeinsam im Dezember mit DROPKICK MURPHEYS’ Ken Casey produziert und erblickt nun das Licht der Welt. 14 mal geballte Punkrock Power mit der Energie vergleichbar mit einer Band wie STRIKE ANYWHERE knallt mit gesellschaftskritischen und politischen Lyrics direkt ins Gesicht der Zuhörerschaft.

Satte Mitsingrefrains und eine aggressive Attitüde mischen sich mit netten Powerchordharmonien und erinnern schon ein wenig an die ehemaligen Labelbosse ANTI-FLAG. Dennoch bewahren sich Scott, Tripp, Marc und Pat ihre Eigenständigkeit und eine ausgesprochene Street Credibility. Wer also einen ansprechenden Hybrid aus ANTI-FLAG, RISE AGAINST und STRIKE ANYWHERE mit einem Portiönchen mehr Rotzigkeit und Straße gesucht hat, ist bei THE UNSEEN genau richtig. Ein wahrer Hit könnte übrigens die abschließend grandios interpretierte Version von "Paint It Black" der ROLLING STONES werden. Also auf zum nächsten Plattendealer und beschafft Euch das Hellcat Debüt des Bostoner Quartetts.

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Torben

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Allschools Chef

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