Plattenkritik

The Welch Boys - Drinkin' Angry

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Release Date: 24.10.2008
Datum Review: 27.12.2008

The Welch Boys - Drinkin' Angry

 

THE WELCH BOYS aus Boston hatten eine harte Zeit. Zwei Jahre nach ihrem Debütalbum verstarb Drummer Ron Holbrook unerwartet. Ein harter Schlag. Aber eine Band aus Boston wäre keine Band aus Boston wenn sie nun aufgeben würden. Sie gaben Konzerte um Geld für die Kinder des verstorbenen Holbrook einzuspielen und gaben sich ans Schreiben neuer Songs. Mit Steve Maffeo fanden sie nach einiger Zeit einen Ersatzdrummer und es konnte weitergehen. Mit Jim Siegel, der unter anderem die DROPKICK MURPHYS, UNSEEN und BLOOD FOR BLOOD produzierte, im Studio nahmen sie ihr Zweitwerk „Drinkin’ Angry“ auf. Dieses erscheint dieser Tage auf I Scream Records und hat einiges zu bieten.

Wer hier die Vorbilder sind, merkt man gleich beim Opener „Head in the Sand“. Zwar nicht so druckvoll wie die MURPHY’s, aber immerhin mit viel Laune und Spielfreude. Die Biergläser kann man bei diesem Release genauso schwingen und ebenso oben ohne tanzen. Gegrölt wird natürlich auch bei fast jedem Song was nie flach oder proletenhaft daher kommt. Highlight ist definitiv „Pervert“, die Hymne gegen Kindesmissbrauch und schön eingebautem Kinderchor. Schwächen gibt es im Grunde keine, „Drinkin’ Angry“ rockt sich konstant durch 18 feuchtfröhliche Songs und weiß zu gefallen. Für Freunde oben erwähnter Bands sicherlich ein Fest.

Tracklist:

1. head in the sand
2. no hope
3. carlie the marine
4. trasparent man
5. drinking angry
6. police dog
7. pervert
8. my own creation
9. ambulance ride
10. 8%
11. johnnie black
12. route irish
13. lets break the law
14. stronger
15. two steps forward
16. time aint on our side
17. turn it loose
18. sonic lobotomy

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Raphael

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