Plattenkritik

The Young Republic - Balletesque

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Release Date: 06.11.2009
Datum Review: 29.10.2009

The Young Republic - Balletesque

 

Alles beginnt mit einer Wand voller Streichern die sich gegenseitig in solch hohe Sphären kitzeln, dass man sich allen Ernstes fragt wo die denn nun hin wollen. Bis dann endlich die Gitarren anfangen sich zu melden. Guter amerikanischer Rock, so schwingt es durch das Gehirn und schnell funkeln die ersten Referenzen. Jedoch: Soviel Orchester, soviel Pomp ohne Pomp? Wie krass ist denn das?

THE YOUNG REPUBLIC kommen aus Tennessee (man höre "Black Duck Blues") und mögen ganz offensichtlich Whiskey und Rockmusik. Ebenso aber auch klassische Musik und Jazz. Denn jeder Song trägt neben netten Melodien aus Gitarren und Drums einen unfassbar starken orchestralen Pomp mit sich, dass es schon eine Leistung ist dieses Album so bodenständig daher zu bringen. Hier wird nicht übertrieben wie es andere machen. Man bleibt auf dem Teppich und lässt trotz vieler bandinterner Tiefschläge ein tolles, in sich stimmiges und vor allem lebhaftes Album auftauchen. Dabei schwimmt "Balletesque" im Fahrwasser vieler traditioneller Folkplatten und gutem, amerikanischen Ehrlicher-Männer-Rock wie THE HOLD STEADY. Vor allem im Mittelteil, wenn "Rose Parade" die Orchesterschiene ein wenig ausblendet, überzeugen die sechs Herren besonders. Denn bei aller Freude – Die klassischen Elemente aus Jazz und Klassik nerven auf Dauer ein wenig.

Tracklist:

Introduction
The alchemist
Black Duck Bles
Napoleon Roses
Rose Parade
Sam Clemens
Balletesque
The Wolf
Bows in your arms
Tidal wave
Autumns in the trees
Through Year (Hard Waltz)

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Raphael

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