Plattenkritik

The Zero Point - Shameless Selfpromotion

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 01.01.2008
Datum Review: 09.02.2009

The Zero Point - Shameless Selfpromotion

 

Seit sage und schreibe 1979 sind die THE ZERO POINT schon mehr oder weniger in der Punkszene umtriebig. Nach diversen Besetzungswechseln löste man sich allerdings 1987 auf und kam erst wieder 2002 zusammen. Ohnehin ist von der Ur-Besetzung nur noch der Sänger/Leadgitarrist der Band treu geblieben. Ansässig ist man nach wie vor im dänischen Aarhus und bringt mit “Shameless Selfpromotion“ einen neuen Longplayer unter die Fangemeinde. Doch gibt es diese wirklich? Man sollte meinen, eine Band, die so viele Jahre auf dem Buckel hat, hätte sich einen gewissen Bekanntheitsgrad erspielt. Ich persönlich begann beim Anhören dieser CD an dieser These zu zweifeln.

Als Punkrocker der ersten Stunde ist einem logischerweise das englische Modell von 77 besonders nahe und man richtet sein musikalisches Werk in Richtung Streetpunk und Oi! aus. Minimalistischer Punk, der, verglichen mit den heutigen Maßstäben, recht gezügelt und poppig daherkommt. Eigentlich immer wieder gerne genommen, nur was THE ZERO POINT hier als Endprodukt abliefern ist einfach nur langweilig und ernüchternd.

Keinerlei Eingängigkeit – dieser rote Faden zieht sich nahezu durch das komplette Album! Innovationen erwartet ja gar keiner, aber ein paar Refrains, die wenigstens zum Mitsingen einladen, wären nicht verkehrt gewesen. Stattdessen treffen beschissene Gitarrenriffs auf lahme Melodien und uninspirierten Gesang, der mit Texten übers Saufen und Koksen vollends keine Sau interessiert. Wenigstens der Albumtitel trifft den Nagel auf den Kopf!

Tracklist:

01. We Are The Zero’s
02. Shitfaced In A Spitfire
03. Down To The Underground
04. Seize The Day…Motherfuckers!
05. The Ardberg Song
06. I Want More
07. Sick Of Me
08. Big Noise
09. Life’s A Bitch And Then You Die
10. Oath
11. Chinese Rocks

Alte Kommentare

von Chris 10.02.2009 13:23

Impact Records, wenn wundert´s?

Autor

Bild Autor

Christian Schroub

Autoren Bio

Suche

Social Media