Plattenkritik

These Arms Are Snakes - Easter

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Release Date: 10.10.2006
Datum Review: 27.09.2006

These Arms Are Snakes - Easter

 

Jade Tree hat uns ja kürzlich mit dem Debütalbum von JUNG WIDOWS einen wahrlich unübersichtlichen und schwer verdaulichen Brocken serviert. Im Gegensatz hierzu geht der Output von THESE ARMS ARE SNAKES ja runter wie Öl, die mit "Easter" den ersehnten Nachfolger zum 2004er "Oxeneers" abliefern.

Bekanntlich ist die Formation aus Seattle musikalisch ja nicht ganz unvorbelastet, denn mit Mitgliedern der legendären BOTCH oder auch KILL SADIE hat man jede Menge musikalisches Talent an Bord. Und auch dieses Mal wissen THESE ARMS ARE SNAKES von der ersten Note ihres Post Hardcore Spektakels an zu begeistern. Ihre Mischung aus DC-geprägter Schule und epischer Atmosphäre ist zwar nicht gerade simple Kost, sie erweist sich dennoch als verdammt eingängig und zieht die Zuhörerschaft beständig in ihren Bann. Da wird man mal eben mit "Desert Ghost" auf eine instrumentale und sehr elektronische Reise geschickt, bevor sich die explosive Mischung in neue Höhen schaukelt. Detailverliebt und mit viel vertrackten Breaks kreieren die einzelnen Songs Spannungsbögen, die letztendlich von den Gitarrenwänden aus dem Hinterhalt geplättet werden. THESE ARMS ARE SNAKES begeistern nach wie vor mit ihren sorgfältig gewählten Arrangements und ihrer gewaltigen Energie. Hier werden weiterhin Maßstäbe gesetzt!

Tracks:
1. "Mescaline Eyes"
2. "Horse Girl"
3. "Subtle Body"
4. "Desert Ghost"
5. "Child Chicken Play"
6. "Hell's Bank Notes"
7. "Abracadabraca"
8. "Deer Lodge"
9. "Lady North"
10. "Perpetual Bris"
11. "Coporeal"
12. "Crazy Woman Dirty Train"

Alte Kommentare

von xRISEx 14.08.2010 19:35

Bekam hier offensichtlich viel zu wenig Aufmerksamkeit. Geniales Album!

von pumping 14.08.2010 22:32

doch das hatte schon seine richtigkeit ein mieses album verdient keine aufmerksamkeit

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Torben

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Allschools Chef

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