Plattenkritik

Thieves & Liars - When Dreams Become Reality

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Release Date: 22.01.2008
Datum Review: 16.03.2008

Thieves & Liars - When Dreams Become Reality

 

Wenn man das Album von THIEVES & LIARS einlegt wundert man sich zunächst einmal. Der erste Song „The Dreams“ beginnt so atmosphärisch und indiemäßig, dass man es in der ersten Minute noch für ein Intro hält. Aber weit gefehlt. Die Jungs gehen sofort aufs Ganze und hauen ein 7minütiges Epos heraus, das den Hörer gewaltig fesselt.

Im Nachfolgenden Track werden die Gitarren dann ausgepackt und richtig gut gerockt. Das Gefühl das man hier eine Platte von alten 70er Bands ausgegraben hat bleibt und nervt kein Stück. Hier werden noch mal die alten Metalmatten ausgepackt ohne rot zu werden. Braucht man auch nicht. Auch wenn man ab und an denken könne Chris Cornell himself versucht sich hier noch mal. Aber keine Angst das ist ein gutes Stück Rock N’ Roll und wird geradlinig durch das gesamte Album durchgezogen.

Mit dem Mid-Tempo Track „seven long years“ wird kurz für eine Verschnaufpause gesorgt um die durchgeschwitzten T-Shirts ein wenig trocknen zu lassen um im nächsten Moment mit „reconciled“ die nächste Hymne aus dem Ärmel zu schütteln.
So macht selbst Rock N’ Roll Spaß. Der finale Schlusstrack rückt dann mit über 8 Minuten Bombast jede Menge Gefühl heraus und wird glatt das Highlight der ganzen Platte. Wo andere Bands mit langen Tracks nerven sind THIEVES & LIARS gerade darin unglaublich gut. So kann man im Großen und Ganzen sagen, dass das Album zwar nichts neues bietet, allerdings trotzdem ganz vorne mitspielt in der fast schon vergessenen Rock N’ Roll Wüste.

Tracklist:

1. the dream
2. betrayed by blood
3. road to nowhere
4. slavin away
5. run
6. alone
7. forgotten
8. when dreams become reality
9. good times
10. seven long years
11. reconciled
12. the author of dreams

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Raphael

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