Plattenkritik

This Ending - Inside The Machine

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Release Date: 04.12.2006
Datum Review: 20.11.2006

This Ending - Inside The Machine

 

"Expect some of the most brutal and dark melodic death metal ever heard from Sweden!" hieß es mal in einer Nachricht von Metal Blade Records zum Debüt “Inside The Machine” der Death-Metal Combo THIS ENDING. Nun ja, darüber könnte man vortrefflich streiten aber eins ist gewiss, wenn ein Mitglied der Skandinavischen Knüppelband Amon Amarth mit am Start ist, kann man nicht mehr so viel falsch machen!

Und so zeigt sich die Band als durchaus knüppellastig, ohne dabei das nötige Gespür zu verlieren ab und an in schleppende und alles niederwalzende Parts zu wechseln, die einen förmlich vor die Wand fahren lassen. Satte Metalriffs treffen auf verdammt abwechselungsreiche Drums, die am ehesten mit Meshuggah verglichen werden können. Überhaupt zeigt sich die Produktion dieser Platte sehr klinisch rein und sorgt dafür, dass man sich wirklich wie im Innern einer Maschine wähnt und den Meshuggah-Vergleich nicht mehr aus dem Kopf heraus bekommt. Der Sänger ist ebenfalls eine Klasse für sich und präsentiert uns eine respektable Leistung, die das kalte und sterile Feeling dieser Platte noch weiter verstärken. Das Ganze besitzt aber dabei so viel Power, dass uns schon ein Song wie „Lidless Eyes“, der eher im „schleppenden“ Mid-Tempo vorangeht, im Gesamtkontext wie eine Ballade vorkommt. Der Rest von „Inside the Machine“ geht mit so einem rasanten Tempo ab, dass man manchmal nur schwer folgen kann. Einzig die dezenten Melodien im Hintergrund, die den ein oder anderen Brecher ein wenig zahmer rüberkommen lassen, geben einem die Möglichkeit für kurze Verschnaufspausen. Hier sei exemplarisch vor allem der Song „Into Pain“ erwähnt, der die genannten Eigenschaften perfekt kombiniert.

Abschließend bleibt mir nicht anderes übrig als hier zu verdienten 8/10 Punkten zu greifen. Lang- wie auch Kurzhaarige Death-Metal Jünger sollten hier auf jeden Fall ihre Ohren aufmachen und für sich selbst entscheiden, ob sie mit einer Mischung aus älteren Meshuggah meets Melodie leben können. Wäre nicht die neue Glass Casket schon rausgekommen, hätte ich hier einen Cd-Tip rausgehauen. So ist es aber immer noch eine sehr empfehlenswerte und abwechselungsreiche Death-Metal Platte die zu begeistern weiß.

Tracklist:

01. Seed of destruction
02. Inside the machine
03. Pitch black
04. Plague angel
05. Lidless eyes
06. Armageddon
07. Nailed down
08. Let the world burn
09. Into pain
10. This ending

Alte Kommentare

von jzk 27.05.2007 19:58

sehr gutes album... erinnern mich bissel an misery speaks oder auch lay down rotten!

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Dario

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