Plattenkritik

This Is Hell - The Enforcer

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Release Date: 19.02.2013
Datum Review: 06.03.2013

This Is Hell - The Enforcer

 

Nachdem THIS IS HELL schon vor einigen Releases in Richtung 80er-Thrash-Metal abgebogen, gehen sie diesen Weg auf „The Enforcer“ konsequent weiter. Nachdem dem 2011er Album „Black Mass“ ist die EP das erste musikalische Lebenszeichen der New Yorker.
Vier Songs befinden sich darauf, drei eigene und mit „Whiplash“ ein METALLICA-Cover. Letzteres ist als gelungen aber überflüssig zu werten. THIS IS HELL spielen den Song in meinen Augen etwas zu schnell und lassen die Dynamik des Originals vermissen. Der Titeltrack ist der Hit der EP. Mit einem prägnanten Riff und ordentlich Groove lädt er dazu ein ins nächste Moshpit zu springen. „Walking Abominations“ steht diesem Lied zwar musikalisch in nichts nach, Travis Reilly klingt darauf aber ein bisschen nach Rob Flynn (MACHINE HEAD) auf Sparflamme und hat einen weniger starken Refrain zu bieten. Das Instrumental „Flag Of The Serpent“ ist dermaßen unspektakulär, dass man es sich hätte sparen können.
Am Ende bleibt „The Enforcer“ eine nette EP für zwischendurch, die den Sound des letzten Albums schlüssig fortführt, bis auf den Titelsong nicht wirklich zwingend wirkt.

Tracklist:

1. Flag of the Serpent

2. The Enforcer

3. Walking Abominations

4. Whiplash (Metallica cover)

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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