Plattenkritik

This Or The Apocalypse - Dead Years

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Info

Release Date: 21.09.2012
Datum Review: 18.09.2012

This Or The Apocalypse - Dead Years

 

THIS OR THE APOCALYPSE liefern mit „Dead Years“ ihr drittes Album via Lifeforce Records und ihr viertes Album insgesamt ab. Ich verfolge die Amerikaner seit „Monuments“ und war begeistert von der Art und Weise, wie sie Melodie, Härte und Progressivität miteinander verflochten haben. Aber anscheinend ist ihnen die „Scream It Like You Mean It“-Tour ein wenig zu sehr in den Kopf gestiegen, denn anstatt weiterhin etwas Besonderes zu sein, melken sie immer mehr den altbewährten Metalcore-Bullen (schön manifestiert ist diese These durch das Schweinchen-Rosa auf dem Coverartwork…quiek!). Da wurde deutlich bei technischen Kabinettstückchen und hakenschlagenden Wendungen zu Ungunsten der Nachvollziehbarkeit auf die Bremse getreten. Nachhaltig störend auch der teils triefende Klargesang, da scheinen die Mannen von der ersten Reihe der oben genannten Tour im Bus bestochen worden zu sein. Nein, nein, nicht schon wieder diese leblose Vernudelung von Emotionalität. THIS OR THE APOCALYPSE machen wirklich alles auf „Dead Years“ gut, aber nur noch wenig reicht an die Überragenheit der Vorgängeralben heran. Hin und Wieder schimmert ihre Genialität durch, aber letztlich ist das Vierte ein Album unter vielen geworden und der Titel ist richtungsweisend zu interpretieren.

Tracklist:
01. Hell Praiser
02. Power Hawk
03. In Wolves
04. Americans
05. Hate The Ones You Love
06. You Own No One But You
07. A Damn Moment
08. Gaunt And Fierce
09. Kill'em With Guidance
10. Hard Brach To Snap

Alte Kommentare

von ops 18.09.2012 12:16

in Wolves klang eigentlich vielversprechend...

von Daharka 19.09.2012 08:35

Kann die negativ Bewertungen nicht ganz nachvollziehen. Cleans wurden reduziert im Vergleich zum Vorgänger (auch wenn einige teilweise etwas klebrig klingen) und auch sonst ist das wieder ein sehr gutes technisches Metalcore Album. Vorallem die bessere Produktion fällt direkt auf! Kann man zwischen 7-8 schon geben.

von Clement 19.09.2012 08:42

im vergleich zu "monuments" ein lüftchen. damals hätte ich 9 geben müssen, nicht 7. im vergleich dazu passt das m.e.. aber natürlich geschmaxsache. ichfinde sie auch nicht mehr so technisch verspielt wie früher.

von Daharka 19.09.2012 08:48

Negativ fiel mir nur auf das halt die Cleans in 1,2 Songs etwas klebrig klingen und teilweise diese gedoppelten Shouts am Anfang benutzt werden, die live eh nicht performbar sind ;) ! Hab nach all den negativen Reviews wirklich eine miese Platte erwartet aber wurde positiv überrascht! Monuments muss ich mal wieder rauskramen, hat mich damals garnicht so umgehauen...

von @Daharka 19.09.2012 09:37

naja, mies bei 6 punkten ist sie nicht. aber nicht herausragend

von bane 19.09.2012 11:21

gegen die neue aild is sie echt schwach!

von @bane 19.09.2012 12:39

die finde ich ebenfalls völlig belanglos

von hmmm 19.09.2012 18:46

die platte ist überragend, genau wie die beiden zuvor... tota sind eine der wenigen metalcore-bands die frisch klingen und bekommen hier ne 6 ;D the sorrow, oder ähnliche einfallslose pfeifenbands bekommen mal locker flockig ne 8, weil sie 3 töne auf der gitarre nachspielen können... geschmäcker sind so unnachvollziehbar :)

von @hmmm 22.09.2012 02:01

du hast es auf den Punkt gebracht! Ich kann lausige 6 Punkte für dieses Album auch nicht nachvollziehen. Und diese stetige "Monuments" Referenz.. mal im Ernst, wenn ich mir die Monuments anhöre und sie mit der Dead Years vergleiche, kann ich nur auf Ironie des Autors schließen. Monuments ist totaler Müll dagegen! Bis auf architeuthis kann man das Album nämlich getrost vergessen

von DPA 22.09.2012 05:49

Faszinierend. Eine absolut Fette, solide Metalcore Platte wird also niedrig bewertet, weil der Author die alten Sachen besser findet. (Ich finde die auch besser!Aber, objektiv, warum darf die Band nicht ein bisschen Gesang einstreuen??) Weil man also singt ist alles schlecht? Obwohl man gar weniger singt als noch auf dem Vorgänger? Ja allschools, dass ergibt wieder Sinn. Aber Hauptsache 0815 Dying und überbewerteter Rotz wie Gaslight Anthem und Co. werden besser bewertet

von crack 22.09.2012 17:39

Sechs Punkte sind schon einer zuviel für so einen uninspirierten Rotz. Die Platte ist genauso ausgelutscht, wie die Neonfarben auf euren Shirts.

von hmmm 23.09.2012 11:12

auf den 2ten blick wird das album noch besser.. die details in den songs sind der wahnsinn, auch wenn das live sicher nicht alles umsetzbar ist.. die scheibe ist jedenfalls ein ganz großer wurf..

von Tobe 23.09.2012 15:17

schwaches album. braucht kein mensch.

von schwaches 27.09.2012 10:08

album? selten so nen quatsch gehört. und 6 punkte durch einen vergleich mit dem ersten album zu rechtfertigen...du hast dir schon besseres geleistet.

von ich 30.09.2012 15:24

weiß jetzt woran es liegt: Clement steht auf noch mehr Gesang -> s. Devil sold his soul! Tota jammern ihm einfach zu wenig

von puh... 01.10.2012 11:24

ich kann nicht verstehen warum so viele behaupten Monuments wäre viel besser. habt ihr die platte nochmal gehört? für heutigen standard einfach nichts besonderes und was fast alle vergessen: die produktion macht monuments fast unhörbar! fand ich damals schon grausam und konnte den hype nicht verstehen. die zweite platte hat mich dann einfach umgehauen und auch dead years finde ich wesentlich besser als monuments. über die kritik am cleangesang und die angebliche kommerzialisierung kann ich mich auch nur wundern, ist dead years doch um einiges sperriger und härter als der vorgänger. 8 Punkte von mir

von @puh... 02.10.2012 09:35

kann mich dir nur anschließen, Monuments war für mich schon eher das 0815-Metalcore Gedöns. Haunt whats left war dann wirklich phänomenal, die Platte höre ich heute noch öfters. Dead Years find ich auch klasse, zwar nicht besser als Haunt whats left aber deutlich besser als Monuments. Gebe 8 Punkte

von piotre 07.11.2012 23:45

unglaublich starkes album. ich verstehe das review leider überhaupt nicht. meinst du sätze wie "(schön manifestiert ist diese These durch das Schweinchen-Rosa auf dem Coverartwork…quiek!)" tatsächlich ernst? gerade die entwicklung nach monuments ist bombe und komplett nachvollziehbar. klasse ding, sieht man aber wohl bei zuviel scheuklappen nicht.

von @piotre 08.11.2012 12:13

das schweinchen rosa war allein bei folgenden victory metalcore bands zu sehen: A HERO A FAKE WRETCHED WITHIN THE RUINS ist völlig ausgelutscht. wie das album

von berndimaus 17.10.2013 09:14

Muss dem review voll zustimmen. War auch total begeistert von monuments damals. Schön verspielt, dramatisch, emotional... es klang einfach frisch und mitreissend. Dead Years ist aber mal wieder nur eine aneinanderreihung an breakdowns geworden. Dieses leerseiten-geschrubbe mit dem komisch kitschigen Gesang ist wirklich sowas von ausgelutscht und lahm. Wirklich schade dass die Dramatik und ausgelassene verspieltheit von monuments nicht beibehalten wurde. Jetzt sind sie halt engültig in der schublade gelandet. Breakdowns reichen eben um die Massen zu begeistern. Kann eher nicht verstehen warum viele die platte so gut finden

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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