Plattenkritik

Threat Signal - Threat Signal

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Release Date: 07.10.2011
Datum Review: 10.10.2011

Threat Signal - Threat Signal

 

Mit dem Abklingen des Metalcore-Hypes ist es gleichzeitig auch um THREAT SIGNAL etwas ruhiger geworden. Oder hat das eher was mit dem leicht umstrittenen Nachfolgewerk „Vigilance“ des so gefeierten Debüts „Under Reprisal“ zu tun? Egal: Wie so oft soll auch bei THREAT SIGNAL ein selbstbetiteltes Album klarstellen, wie es nun mit der Gegenwart bestimmt ist. Und die setzt sich auch diese Tage vorrangig aus Einflüssen wie FEAR FACTORY, SOILWORK und nicht zuletzt MESHUGGAH zusammen. Dabei gilt ähnlich wie bei TEXTURES: Lieber weniger sperrig als MESHUGGAH, aber immer noch mit genügend Tiefgang versehen. Wobei auch das nur die halbe Wahrheit ist, denn ähnlich wie auch beim Vorgänger springt einem nicht gleich alles des (gegebenem!) Pathos mitten ins Gesicht, sondern entfaltet sich erst beim häufigeren und vor allem genaueren Hören. Das dürfte es natürlich THREAT SIGNAL nicht leicht machen, sich mit eben diesem Album im ersten Moment wieder zu behaupten. Aufmerksame Hörer bedanken sich dafür für ein Album, welches aus kompakten Vierminütern Songs mit Langzeitwirkung zaubert. Und sowas gelang das letzte Mal vielleicht bei MISERY SIGNALS mit „Controller“, auch wenn in Frage gestellt werden darf ob da sowohl stilistisch als auch qualitativ wirklich so ein Vergleich angebracht ist, genauso wie sich jeder selbst fragen muss ob dieses Album wirklich ganz wieder die Klasse des Debüts erreicht. Daher lieber noch mal anders und konkreter: Ein gelungenes Album – sicher nicht monumental, aber spannend und unterhaltsam.

Tracklist:

01. Uncensored
02. Comatose
03. New World Order
04. Trust In None
05. Face The Day
06. Fallen Disciplines
08. Disposition
08. Death Before Dishonor
09. Buried Alive

Autor

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Olivier H.

Autoren Bio

"They said, Do you believe in life after death? I said I believe in life after birth" - Cursed

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