Plattenkritik

Thrudvangar - Zwischen Asgard und Midgard

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Release Date: 07.12.2007
Datum Review: 17.12.2007

Thrudvangar - Zwischen Asgard und Midgard

 

„Rülpsen, Furzen, starker Mann spielen“ – so oder ähnlich titelte der Spiegel vor gar nicht allzu langer Zeit über das Benehmen von männlichen Metalfans beim Wacken im Rahmen eines Berichts über den Film „Full Metal Village“. Keine schlecht gewählte Überschrift wenn man sich die Nordsaga- Vertonung von THRUDVANGAR anhört. Im Textsumpf martialischer, phallusmethaphorischer Allmachtsphantasien von Blut, Krieg und alten Göttern versteigen sich sechs junge Männer in halbgaren, wenig innovativen Metalsongs.

Mal ganz abgesehen von pseudo- mystischen Texten und Schmalmetal stellt sich ganz grundsätzlich die Frage wo der Sinn derartig gelagerter Musik zu verorten ist. Eskapismus? Deutschtümelnde Lyriklangeweile? Tonale Einstimmung auf den nächsten Fantasy- Spieleabend? Leute, warum nicht mal abseits ausgetretener und außerdem langweiliger Pfade auf die Suche gehen? Selbst mit viel Wohlwollen bleibt dieser Schund eine klammheimliche, nicht mal besonders traditionell gehaltene Bestätigung patriarchalischer Muster. Man könnte sich auch mal die Mühe machen neben Ragnarök, Schwertern und Heldenepos nach Themen zu suchen. Was bieten Edda, Odin und der Norden an lyrischer Finesse? Wo bieten friedfertigere Motive belastbaren Grund für das verfassen von Metaltexten? Bei Thors Hammer, warum immer so schreiend langweilig?!? Vielleicht lesen THRUDVANGAR diese Rezension und schreiben einen entsprechenden Kommentar. Kann ja auch sein dass ich den entscheidenden Hinweis übersehen habe.

Tracks:
1. Thor
2. Bärenpelz und Wolfsmantel
3. Heimwärts
4. Runenstein
5. Midsommernacht
6. Zwei Raben
7. Siegvater
8. Frostland

Alte Kommentare

von sgseh 17.12.2007 13:56

schwaches review

von vnv 18.12.2007 13:19

ist das ein regenbogen auf dem cover? oder strahlt der baum?

von stme 22.12.2007 12:09

Eine CD aus dem Viking/Pagan Metal Bereich gehört nicht bei allschools besprochen. Dazu scheint niemand die Kompetenz zu besitzen. Ausserdem ist das Verhalten von Hardcore Fans bei Konzerten auch nicht besser als das der Metaller bei Wacken

von mann mann mann... 22.12.2007 12:44

... wieso schreibt jemand der so offensichtlich nichts mit deratriger mucke anfangen kann ein review ?!? die band mag schlecht sein, aber das review ist definitiv noch schlechter

von wen interessiert´s? 17.01.2008 18:50

hallo? geht´s noch? DAS soll ein Reivew sein??? das hier ist höchstens ein mit-den-füßen-treten der musikalischen Konpetenz dieser Musiker. man hätte sich die Mühe sparen können, diesen ganzen inhaltlich nichssagenden Text zu schreiben. Datenmüll und der Band absolut nicht, ich sagte NICHT gerecht werdend. PFUI!!!

von tiptop 18.01.2008 15:23

Coole Review ... man muss eine Band nicht mögen und eine musikrichtung nicht regelmäßig hören, um reviews zu verfassen... es wird genügend metalheads geben, die das album hören und anders bewerten. aber für leute die über den tellerrand hinweg gucken ist auch eine solche review hilfreich... ich finds treffend, wenn auch mehr auf das ganze thema als auf die Musik selbst eingegangen wird... macht spaß zu lesen.

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Sebastian K.

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